SPD setzt sich für den dauerhaften Erhalt des Lehrschwimmbeckens in Ergste ein 

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Symbolbild

Für das Lehrschwimmbecken in Ergste wird nicht nur ein Sanierungskonzept gebraucht, nötig ist vor allem Geld, um ein solches umzusetzen. Deswegen will die SPD Schwerte die Verwaltung beauftragen, dafür Fördergelder zu beantragen: aus dem Bundestopf für die Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur. „Dass das Lehrschwimmbecken in Ergste Sanierungsbedarf hat, ist längst bekannt, eine Machbarkeitsstudie wurde bereits 2020 in Auftrag gegeben“,  erläutert die SPD-Sprecherin im Sportausschuss Angelika Schröder. „Es besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf und angesichts des städtischen Haushaltes brauchen wir finanzielle Unterstützung für diese Maßnahme.“ Noch ist Zeit, eine Schwerter Bewerbung für den Fördertopf abzugeben, der nicht zuletzt für die Sanierung kommunaler Sportstätten aufgelegt wurde. Für den Fall, dass eine Förderung durch den Bund nicht erfolgt, will die SPD außerdem schon jetzt einen Grundsatzbeschluss zum Erhalt des Lehrschwimmbeckens erwirken.

Denn das kleine Schwimmbad am Derkmannsstück, betonen die Ergster SPD-Ratsvertreter*innen Claudia Belemann-Hülsmeyer und Carsten-André Gey, ist nicht nur für den Süden der Stadt von Bedeutung: Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem ganzen Stadtgebiet nutzen das Bad jede Woche. 450 Kinder pro Woche nehmen allein an den Angeboten von SG Eintracht Ergste teil und auch die DLRG bietet Schwimmkurse im Lehrschwimmbecken an. Die Grundschulen Ergste, Villigst und Westhofen geben hier Schwimmunterricht. Abends finden Rehasport und Aquafitness am Derkmannsstück statt und an den Wochenenden wird das Becken regelmäßig für Kindergeburtstage gemietet. In der kommenden Sitzung des Sportausschusses am 30. August stehen die Schwerter Sportstätten allgemein und das Lehrschwimmbecken im besonderen auf der Tagesordnung. Die SPD hofft auf breite Zustimmung für ihren Antrag.

PM: SPD-Fraktion im Rat der Stadt Schwerte

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