„Gemeinsam können wir etwas verändern“: Parlamentarische Staatssekretärin besuchte Klara-Röhrscheidt-Haus

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Foto: CDU-Schwerte

Arbeitsbelastung, Ausbildung und Fachkräftemangel in der Pflege waren drei von vielen Themen, die am Montag (16. August) im Klara-Röhrscheidt-Haus der Diakonie Mark-Ruhr diskutiert wurden. Denn die Diakonie Mark-Ruhr hatte mit Sabine Weiss die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministers für Gesundheit zu Gast.

Mit dabei waren auch der heimische CDU-Bundestagskandidat Hubert Hüppe sowie Sascha Enders von der CDU Schwerte. Sie diskutierten mit Fachbereichsleiter Marc Asbeck und Einrichtungsleiter Stefan Weizmann über diese Zukunftsthemen.

Das Klara-Röhrscheidt-Haus bietet Bewohner*innen in 82 Einzelzimmern, sechs Doppelzimmern sowie verschiedenen, großzügigen Gemeinschaftsräume und Küchen auf den Wohnbereichen ein modernes zu Hause. Zum Ende des Rundgangs schauten die Besucher*innen auch bei einem Bewegungsangebot für die Bewohner*innen vorbei. Die Gelegenheit wurde genutzt, um auch mit den Senior*innen ins Gespräch zu kommen. „Die erste Zeit in der Pflegeeinrichtung war etwas schwer für mich, da es eine große Umstellung ist, aber ich habe mich schnell eingelebt und fühle mich nun sehr wohl. Wir sind eine große Familie und das Personal ist sehr nett und hilfsbereit“, berichtet eine Bewohnerin.

Im Café des Hauses bot sich dann noch die Gelegenheit bei Kaffee und Häppchen ins Gespräch zu kommen. Auch die Wohnbereichsleitung Angelika Brauer-Schröder, stellvertretende Pflegedienstleitung Lara Walloch sowie eine Auszubildene der generalisierten Ausbildung aus dem Krankenhaus, die ihren Einsatz in der stationären Pflege im Klara-Röhrscheidt-Haus absolviert, standen für Fragen bereit. Zum einen wurde darauf aufmerksam gemacht, dass mehr Personal in der Pflege benötigt wird. Dazu gehört auch, dass der Beruf, angefangen bei der Ausbildung, attraktiver gemacht wird. Eine Erleichterung der Arbeit ist die Digitalisierung, wo schon viel getan wurde. Leider kommen aber die Kostenträger nicht mit. Neben einem einfachen Modell der Finanzierung ist auch einer Anpassung der Fachkraftquote zur Sprache gekommen. „Ein wichtiger Punkt, der auch in den Fokus genommen werden sollte, ist die Finanzierung der Pflegeplätze durch die Selbstbeteiligung oder die Kostenträger. Wir appellieren, dass weitere Kostensteigerungen des Eigenanteils, ob für Selbstzahler oder Sozialträger, in der Zukunft in einem Angemessenen Rahmen erfolgen sollten. Ein weiteres Problem in der stationären Pflege, vor allem in kleinen Städten, ist die Facharztversorgung“, betont Stefan Weizmann. „Unseren Mitarbeiter*innen ist es wichtig, dass Familie und Beruf unter einen Hut passen, zum Beispiel mit geregelten und festen Dienstplänen“, fügt Marc Asbeck hinzu. „Wir danken Ihnen, dass Sie uns heute bei sich willkommen geheißen haben und wir einen Einblick in Ihre Arbeit bekommen haben. Ich nehme diese wichtigen Themen mit nach Berlin und stehe weiterhin als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Wir werden weiter an der Situation in der Pflege arbeiten – gemeinsam können wir etwas verändern. Einen hohen Respekt für Ihre Arbeit und machen Sie weiter so“, bedankte sich Sabine Weiss.

Quelle: Diakonie Mark-Ruhr

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