Sonntag, August 9, 2026
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Bürger*innenrat soll Demokratie in Schwerte stärken

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Thorsten Sterk. Foto: Stadt Schwerte

In Schwerte sollen ab 2027 Bürger*innenräte die politische Beteiligung der Bevölkerung erweitern. Wie ein solches Beteiligungsformat erfolgreich funktionieren kann und welche Fehler vermieden werden sollten, steht im Mittelpunkt einer Vernetzungskonferenz am Dienstag, 15. September, um 18 Uhr in der Rohrmeisterei.

Eingeladen sind alle Schwerterinnen sowie Vertreterinnen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Organisiert wird die Veranstaltung vom Arbeitskreis Engagierte Stadt in Kooperation mit der Bürgerstiftung Rohrmeisterei.

Das Besondere an Bürgerinnenräten ist die Zusammensetzung: Die Teilnehmerinnen werden zufällig aus der Bevölkerung ausgelost. Dadurch soll ein möglichst vielfältiges Abbild der Stadtgesellschaft entstehen – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Einkommen oder Bildungsstand. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der erste Schwerter Bürgerinnenrat soll sich mit dem Thema „Sicherheit und Zusammenleben“ beschäftigen. Die dabei entwickelten Empfehlungen sollen anschließend in Form eines Bürgerinnengutachtens dem Stadtrat übergeben werden. Auch Themen wie Verkehrspolitik, Stadtentwicklung oder Klimaschutz können grundsätzlich Gegenstand eines Bürger*innenrates sein.

Bei der Konferenz wird Thorsten Sterk von „Mehr Demokratie e.V.“ über Erfahrungen mit gelosten Bürgerinnenbeteiligungen in anderen Städten berichten. Anschließend besteht Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch über die künftige Gestaltung der Bürgerinnenräte in Schwerte.

Für Menschen mit Hörbeeinträchtigung steht entsprechende Technik zur Verfügung.

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