Auftakt der Zuhörtour mit dem Ruhrstadtorchester und ihren prominenten Vertretern 

0
279
Foto: Bianca Dausend

Was bewegt die Schwerterinnen und Schwerter, wie gestaltet sich nach über zwei Jahren Corona das Vereinsleben in der Ruhrstadt und wie fühlen sich engagierte Menschen nach der langen Zeit der Pandemie. Dies sind einige der Fragen, die Ratsfrau Bianca Dausend bewegen und die sie gerne innerhalb ihrer Zuhörtour 2022 von möglichst vielen Engagierten unserer schönen Stadt beantworten lassen möchte. „Nur wer genau zuhört, weiß, wo der Schuh bei den Menschen drückt und wo es seitens der Politik Unterstützung braucht“, ist sich die engagierte Ratsfrau sicher. 

Den Auftakt ihrer diesjährigen Zuhörtour machte die Ratsfrau mit dem Städtischen Kapellmeister h.c. des Ruhrstadtorchesters und Absolvent des Internationalen Dirigier-Meisterkurses der Vogtland Philharmonie Claus Eickhoff und der Managerin des Ruhrstadtorchesters und Konzertgitarristin Sabine Thielmann. Beide nahmen sich Zeit und zeigten die Bandbreite von den Konzerten über die Opernaufführungen bis bin hin zu der Orchesterakademie des Ruhrstadtorchesters auf. Dabei bietet die Orchesterakademie seit über 10 Jahren ausgewählten Instrumentalisten die Chance, Teil eines Orchesters zu werden und mit diesem ein gemeinsames Konzert zu erarbeiten. Nicht nur der Bildungsgedanke lässt dieses Vorgehen strahlen, sondern auch die Tatsache, dass sich der ein oder andere „Praktikant“ des Ruhrstadtorchesters seinen Weg nach oben in der Musikwelt bahnte. Es bleibt die gute Erinnerung an den Start der Karriere und ein hoch zu schätzendes Netzwerk auf das Claus Eickhoff und Team zurückgreifen können. Unvorstellbar wertvoll. 

Musik und Kultur tragen unsere Gesellschaft“, ist sich Bianca Dausend sicher, die darauf verweist wie sehr die Menschen den kulturellen Austausch vermisst haben. Jetzt, nach über zwei Jahren Pandemie, braucht es gerade für die Kulturschaffenden unserer Stadt, die seit Jahrzehnten verlässlich und hoch kompetent dazu beigetragen haben, dass wir durch unsere mittelgroße Stadt ein wenig kulturelles Großstadtflair wehen lassen, verlässliche Strukturen und den Rückhalt aus der Politik, unterstreicht die Ratsfrau. Geld ist hier eine Sache, aber es geht im Ehrenamt auch um das Thema Wertschätzung und die Unterstützung der einzelnen Akteure, ist sich die Ratsfrau sicher. 

Die Idee, die Bianca Dausend bei diesem Gespräch aufgriff, ist zwar für Claus Eickhoff und Sabine Thielmann seit langem ein Herzenswunsch, aber bislang konnte diese gute und einfach umsetzbare Idee noch keinen Paten finden, der sich dieser angenommen hat. „Jetzt ist es eine Patin geworden“, so die Ratsfrau lächelnd. 

Es geht um eine sogenannte Kulturwand oder Kultursäule, die das Angebot der Schwerter Kulturschaffenden mitten in der Stadt sichtbar machen soll. „Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Wand in der Nähe unseres Bücherschrankes ein Mehrwert für die Menschen, die sich über kulturelle Veranstaltungen unserer Stadt informieren möchten, sein könnte. Das wäre ein tolles Plätzchen, so Bianca Dausend. Dann hätten wir einen kleinen Kulturstandort auf dem Postplatz und so könnten sich auch die Menschen, die sich nicht über die Medien informieren können, über das vielfältige Angebot in Schwerte informieren. 

Dass das ein gelungener Auftakt war, davon waren alle Beteiligten überzeugt und möchten nun den gemeinsamen Gesprächsfaden häufiger aufnehmen. 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein