Tagespflege Liethstraße feiert 30-jähriges Bestehen

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85 Gäste waren gekommen, um das 30-jährige Jubi- läum der Tagespflege Liethstraße zu feiern. Foto: Diakonie Mark-Ruhr

Ein Angebot, das ältere sowie betreuungsbedürftige Men- schen tagsüber begleitet und auf diese Weise pflegende Angehörige ent- lastet und in ihrem Alltag unterstützt: Das ist die Aufgabe der Tages- pflege Liethstraße, einer Einrichtung unter dem Dach der Diakonie Mark- Ruhr, die nun seit drei Jahrzehnten im Schwerter Johannes-Mergentha- ler-Haus beheimatet ist. Im Jahr 1992 öffnete die seinerzeit erste Tages- pflegeeinrichtung im Stadtgebiet und feierte jetzt ihr 30-jähriges Jubi- läum.
Bei einem Festakt mit Gottesdienst, Grußworten und einem Kaffeetrinken ließen Einrichtungsvertretungen und Mitarbeiter:innen der Diakonie Mark-Ruhr sowie Pfarrerin und Altenseelsorgerin Ulrike von Mayer ge- meinsam mit den Gästen und ihren Angehörigen die Zeit dankbar Revue passieren. Einrichtungsleiterin Jutta Busch und ihr fünf Mitarbeiter:innen starkes Team begrüßten rund 85 Gäste im festlich dekorierten Café Ro- sengarten. „Schön, dass sie gekommen sind, um mit uns diesen beson- deren Tag zu feiern!“
„Die Botschaft der Liebe Gottes ist in der Tagespflege Liethstraße jeden Tag besonders spürbar“, bekannte Pfarrerin Ulrike von Mayer im am Kla- vier begleiteten Gottesdienst, der ebenfalls im Café Rosengarten gefeiert wurde. Als Altenseelsorgerin betreut sie seit 2017 die Tagespflege Lieth- straße und nahm in ihrem Rückblick prägende Ereignisse der vergange- nen fünf Jahre in den Blick. Dazu zählten beispielsweise der Umbau der Einrichtung im vergangenen Jahr, die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 25- jährigen Bestehen („mein erster größerer Festakt als Altenseelsorgerin“) oder die pandemiebedingten Einschränkungen in der Tagespflege („Sie alle haben den Optimismus nicht verloren“).
Grußworte und Glückwünsche, übersandt von Jutta Busch, erreichten die Einrichtung von Schwertes Bürgermeister Dimitrios Axourgos, Hans Zakel vom Fachbereich Arbeit und Soziales im Kreis Unna, Superinten- dentin Martina Espelöer sowie Tagespflege-Projektinitiatorin Heike Mes- ser, die 1992 erste Einrichtungsleiterin war und inzwischen in Griechen- land lebt.
Für abwechslungsreiche Unterhaltung der Gäste sorgte dann das eigens einstudiertes Kabarett-Stück „Frau Hermine und Herr Eduard“ (gespielt von Jutta Busch und Denise Zies), in dem auf komisch-humoristische Weise Meilensteine aus drei Jahrzehnten Tagespflege Liethstraße aufs Korn genommen wurden. Im Anschluss hieran bedankte sich Iris Daas (Fachbereichsleitung Diakonie Mark-Ruhr Pflege und Wohnen) bei Jutta Busch und ihrem Team für ihre Arbeit und verabschiedete ebenfalls eine langjährige Mitarbeiterin mit Dankesworten in den wohlverdienten Ruhe- stand. Beate Weigel verlässt nach 27 Jahren in der Tagespflege Lieth- straße zum 31.10 die Einrichtung. Der Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart der Einrichtung war an diesem gelungenen Jubiläumsnach- mittag also auch gleichzeitig der Auftakt in eine weiterhin lebendige Zu- kunft der Einrichtung.

PM: Diakonie Mark-Ruhr

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