Mahnwache am 19.5. macht Vergewaltigungen im Krieg zum Thema 

0
351
Symbolbild

Immer schon waren Vergewaltigungen von Frauen in Kriegen ein Mittel der strategischen Kriegführung. Seit dem Jugoslawien-Krieg wissen wir, dass dieser Gewaltakt von Männern an Frauen als bewusste Maßnahme der Demütigung benutzt wird. Und seit Beginn der zweitausender Jahre gibt es endlich bei der UN eine Beobachterin, die dieses unfassliche kriegerische Handeln beobachtet. Es bleibt nicht mehr ungesehen.
Am kommenden Donnerstag, d. 19.5. um 18.30 Uhr bei der Mahnwache auf dem Markt wollen wir in Solidarität mit den Frauen, die im Ukraine-Krieg Opfer von Vergewaltigungen geworden sind, mit weißen T-Shirts auf dem Markt stehen. Und für diejenigen, die dazu bereit sind, haben wir Theaterblut besorgt, um die blutigen Spuren, dieser Gewalttaten sichtbar zu machen. Frauen in Litauen und Estland haben auch schon in dieser Weise gegen diese Vergewaltigungen protestiert. Wir stellen uns mit ihnen in eine Reihe.
Diese Vergewaltigungen im Ukraine-Krieg fordern uns auf, dass wir sie sichtbar machen müssen, in Diskussionen, bei unseren Protesten und in unserem Handeln für den Frieden. Darum kommt bitte alle am nächsten Donnerstag in weißen T-Shirts auf den Markt.

Quelle: Sigrid Reihs

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein