Trockenheit in NRW – LANUV macht Informationsangebote

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Die Sonne trocknet die Böden aus. Foto: Birgit Kalle - Kreis Unna

Auch wenn es in den vergangenen Wochen mal geregnet hat: In Nordrhein-Westfalen fällt aktuell zu wenig Niederschlag, die Böden sind zu trocken, Grundwasserstände zu niedrig. Darauf macht das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) aufmerksam.

Die Daten und Erhebungen des LANUV zeigen: Die Trockenheit der vergangenen zweieinhalb Jahre wird sich nicht kurz- oder mittelfristig ausgleichen lassen.

Eine außergewöhnliche Trockenheit mit teils ausgeprägten Dürreverhältnissen im Boden hat weite Teile Nordrhein-Westfalens fest im Griff. Das Niederschlagsdefizit ist so groß geworden, dass mehrere Jahre mit überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen nötig sind.

Grundwasserstände sinken
Ablesbar ist die Dürre vor allem auch an den sinkenden Grundwasserständen. Neues Grundwasser kann sich kaum bilden, da durch das Regendefizit weniger Niederschläge versickern können und wegen der hohen Temperaturen mehr Wasser verdunstet. Gleichzeitig wird mehr Grundwasser, zum Beispiel zur Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen, entnommen.

Eine anhaltend warme und trockene Wetterlage wird die Probleme in diesem Jahr weiter verstärken. Die LANUV-Fachleute gehen dann davon aus, dass spätestens im Herbst weitere Auswirkungen der fehlenden Niederschläge in der Landschaft zu sehen sein werden.

Auf einer neuen Internetseite informiert das LANUV monatlich über die aktuelle hydrologische Lage in NRW. Das Angebot umfasst Übersichten zu Niederschlägen, Pegelständen der Gewässer und Talsperren und die Grundwasserreserven.

Quelle: Kreis Unna/LANUV

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