Schwerte bleibt im Netzwerk „Engagierte Stadt“

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Setzen sich für die MitMachStadt ein: Bürgermeister Dimitrios Axourgos, seine persönliche Referentin Gabriele Stange und Anke Skupin aus dem Büro des Bürgermeisters (v.l.). Foto: Stadt Schwerte / Ingo Rous

73 Städte, Gemeinden und Stadtteile gehören mittlerweile dem bundes-weiten Netzwerk „Engagierte Stadt“ an. Bis 2023 soll sich die Zahl auf 100 steigern. Schwerte gehört auch in der gerade begonnenen dritten Phase weiterhin dem Netzwerk an und setzt damit auf Beteiligungs- und Engagementförderung und innovative Lösungen vor Ort. „Gemeinsam kann vor Ort viel erreicht werden“, sagt Bürgermeister Dimitrios Axourgos und unterstreicht damit deutlich, wie sehr er vernetztes Engagement schätzt.

„Wir stehen in der Verwaltung für ehrenamtliches Engagement und wollen den Bereich Beteiligung ausbauen“, hebt das Stadtoberhaupt hervor. Dimitrios Axourgos ist selbst auch Mitglied der Entwicklungsgruppe MitMachStadt. „Sie ist mit Stadtakteur*innen aus den Bereichen Bürgerengagement, Wirtschaft, Politik und Verwaltung umfangreich und innovativ besetzt. Allen Einwohner*innen soll es möglich sein, sich freiwillig zu engagieren und sich an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Wir bieten MitMachMöglichkeiten.“

Seit 2015 gibt es in Schwerte den Arbeitskreis „Engagierte Stadt“. Mit einem durchdachten und überzeugenden Konzept hatte sich der Arbeitskreis im selben Jahr für die Förderung beworben – mit Erfolg. „Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung zu unterstützen und auszubauen, heißt für uns, Informationen bereitzustellen und für Fragen und Austausch zur Verfügung zu stehen“, erklärt Anke Skupin. Sie verweist auf die Homepage: https://www.schwerengagierte.de/ , die bald einem noch breiter aufgestellten Portal MitMachStadt angehören wird.

  • Das Programm wird durch ein Konsortium von Partner*innen auf der Bundesebene getragen, dem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Bertelsmann Stiftung, die Körber-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Breuninger Stiftung und die Joachim Herz Stiftung angehören. Als wichtiger neuer Partner kommt der Deutsche Städtetag hinzu. Strategischer Partner ist das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.In Schwerte ist die Bürgerstiftung Rohrmeisterei Vertragspartnerin.
  • Das sagt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Die Engagierte Stadt hat schon so viel erreicht! Nun wollen wir uns sogar noch steigern – wir laden zur Beteiligung an einer bundesweiten Bewegung ein! Bürgerschaftliches Engagement trägt zu einem „Wir-Gefühl“ in den Städten und Gemeinden bei, eine starke Zivilgesellschaft befördert Innovationen und die Lebensqualität vor Ort. Die aktuelle Situation angesichts der Corona-Pandemie verdeutlicht: Nur gemeinsam können wir auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren. Gerade in Umbruchzeiten brauchen wir eine gute Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivil­gesellschaft vor Ort. Wir wollen bürgerschaftliches Engagement langfristig und nachhaltig in allen Kommunen verankern. Dafür brauchen wir eine gemeinsame Überzeugung und starke Verbündete. Ich freue mich daher sehr, dass bundesweit 73 Engagierte Städte in diesem Netzwerk mitwirken und Deutschland jeden Tag ein bisschen besser machen.“

PM: Stadt Schwerte

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