Stadtarchiv freut sich über hohe Fördersumme

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(Foto: © Th.Schmithausen)

In der vergangenen Woche flatterte dem Kultur- und Weiterbildungsbetrieb nach Monaten des Wartens endlich die Zusage einer langersehnten Projektförderung ins Haus. Bereits am 30. November 2020 hatte sich das städtische Archiv auf eine Förderung im Rahmen des Projektes „WissensWandel“ beworben.

Mit diesem Förderprogramm unterstützt der Deutsche Bibliotheksverband Archive und Bibliotheken bei ihrer digitalen Weiterentwicklung. Dabei ist „WissensWandel“ Teil des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und soll einen Beitrag dazu leisten, die Folgen der Corona-Pandemie für Bibliotheken und Archive zu mildern. Ziel ist es, die Institutionen dabei zu unterstützen, ihre umfangreichen Beständen auch unabhängig von einer Nutzung vor Ort zugänglich zu machen, sie in deutlich größerem Umfang als bisher zu sichern, digitale Formate der Wissens- und Informationsvermittlung zu entwickeln und ein nachhaltiges Angebotsportfolio mit einer Kombination aus digitalen und analogen Services dauerhaft zu etablieren.

Unterstützt wird die Stadtarchivarin Beate Schwietz durch Dr. Andrea Niewerth. Dies ist nicht das erste Projekt, das die beiden Historikerinnen gemeinsam in Schwerte umsetzen: Bereits 2016 haben sie das Förderprogramm „Bildungspartner NRW — Archiv und Schule“ realisiert. 

Finanziert wird durch die Förderung auch ein komfortabler A3-Scanner für das Archiv (immerhin ein Kostenvolumen von rund € 18.000), der so nicht hätte angeschafft werden können. „Ich verstehe dieses Projekt nun als Anstoßfinanzierung, um auch weiterhin die Möglichkeit zu haben, Quellen online stellen und so allen Interessierten die Schwerter Archivalien nach und nach zugänglich machen zu können“, betont Beate Schwietz.

Als erster Bestand werden von Schwietz und Niewerth 88 im Archiv lagernde Urkunden aus dem 14. bis 18. Jahrhundert digitalisiert. Sie bilden einen wertvollen Bestand aus der Frühzeit der Schwerter Stadtgeschichte.

Das Projekt soll bis April 2022 abgeschlossen sein. Die Urkunden werden dann über das Portal Archive NRW zugänglich sein.

PM: KuWeBe

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