Patientenbeauftragte ruft zur Blut- und Plasmaspende auf: „Blut- und Plasmaspenden sind unverzichtbar!“

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Symbolbild

Anlässlich des Weltblutspendetages am 14. Juni ruft die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, MdB, zu Blut- und Plasmaspenden auf: „Regelmäßige Blut- und Plasmaspenden sind für die Versorgung von Patientinnen und Patienten von entscheidender Bedeutung. Denn jeden Tag sind Menschen in Deutschland darauf angewiesen – z. B. bei Operationen, infolge eines schweren Unfalls oder zur Behandlung bestimmter Erkrankungen.“

Der Weltblutspendetag wurde im Jahr 2004 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften ins Leben gerufen. Der weltweite Aktionstag macht seitdem jährlich am 14. Juni auf die Bedeutung der Blutspende aufmerksam und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Spende Blut und halte die Welt am Laufen“, um das Bewusstsein für den Bedarf an Blut und Blutprodukten auch in Pandemiezeiten zu stärken.

Nach Schätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) werden allein in Deutschland täglich ca. 15.000 Blutspenden für die Versorgung von Patientinnen und Patienten benötigt. Aufgrund der Hygiene- und Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Coronavirus-Pandemie konnten viele Spendetermine nur eingeschränkt oder gar nicht stattfinden.

Schmidtke: „Mit jeder einzelnen Blutspende können Spenderinnen und Spender dazu beitragen, Leben zu retten. Wer gesund und bereit zu einer Blut- oder Plasmaspende ist, sollte daher nicht länger warten und den nächsten Spendetermin nutzen. Jede Spende zählt!“

In Deutschland können Menschen im Alter von 18 bis 68 Jahren Blut oder Plasma spenden. Eine Spende auch älterer Personen ist nach individueller ärztlicher Entscheidung ebenfalls möglich. Spenden werden in Unikliniken, in vielen Krankenhäusern, bei Blutspendediensten des DRK oder bei kommunalen und privaten Blutspendezentren durchgeführt. Ausführliche Informationen rund um das Thema Blut-und Plasmaspende, z. B. zu den notwendigen Voraussetzungen einer Spende, sowie eine Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten zur Spende in den Bundesländern, stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.blutspenden.de zu Verfügung.

PM: BMG

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