Kreis Unna genehmigt das Haushaltssicherungskonzept

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Im September 2021 brachten Bürgermeister Dimitrios Axourgos und Kämmerer Niklas Luhmann den Haushaltsentwurf in den Rat ein. Jetzt wurde er genehmigt. Foto: Stadt Schwerte

Das Haushaltssicherungskonzept der Stadt Schwerte ist für das Jahr 2022 genehmigt worden. Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke hat die Prüfung der durch den Rat der Stadt Schwerte im Dezember 2021 beschlossenen Haushaltssatzung für 2022 abgeschlossen und das Haushaltssicherungskonzept genehmigt.

„Ich freue mich , dass die Genehmigung des Kreises Unna nunmehr vorliegt und damit die Zeit der vorläufigen Haushaltsführung endet“, sagte Kämmerer Niklas Luhmann in einer ersten Reaktion auf die Nachricht des Kreises. „Jetzt kann die reguläre Haushaltsbewirtschaftung starten und die im Haushalt verankerten Projekte angegangen werden“.

Das vorgelegte Haushaltssicherungskonzept habe die Genehmigungsvoraussetzungen erfüllt, erklärt Mike-Sebastian Janke. Zur Aufstellung eines solchen Konzeptes ist die Stadt Schwerte verpflichtet, weil die bilanzielle Überschuldung zwar reduziert, aber noch nicht abgebaut werden konnte. Der vollständige Abbau des negativen Eigenkapitals ist als Ziel der Haushaltssicherung anzustreben.

Die Planungen, die dem Haushalt zugrunde lagen, sehen für das Haushaltsjahr 2022 ein positives Jahresergebnis vor. In wieweit die aktuelle geopolitische Lage in Europa diese Annahmen beeinflussen wird, hängt für Schwerte auch wesentlich von einer schnellen und wirkungsvollen Hilfe von Bund und Land ab. Für die kommunale Ebene ist die geforderte Unterstützung von wesentlicher Bedeutung, um die Herausforderungen hier vor Ort meistern zu können.

Die Haushaltssatzung ist im Amtsblatt vom 28. März 2022 veröffentlicht, damit endet gleichzeitig die vorläufige Haushaltsführung nach den Vorgaben der Gemeindeordnung NRW.

PM: Stadt Schwerte

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