Häuserwahlkampf in Holzen

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Foto: Uwe Görke-Gott

Oliver Kaczmarek, Sozialwissenschaftler und seit 2009 direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Unna I besuchte am heutigen Tag Schwerte. Zusammen mit Uwe Görke-Gott ging er von Tür zu Tür um mit den Bürger:innen ins Gespräch kommen. Beiden ist der persönliche Kontakt, das Gespräch von Angesicht zu Angesicht immer noch am liebsten.

Was hat sich geändert, was brennt den Bürger:innen jetzt unter den Nägeln, wo drückt der Schuh?

„Es war uns immer wichtig, Anregungen und Kritik ernst zu nehmen.
Nein, wir packen an! Da, wo es klemmt, versuchen wir, Probleme abzustellen, auch wenn leider nicht immer alles sofort funktioniert,“so Görke-Gott.

„Viele Anregungen und Fragen ähnelten sogar den Themen und Fragen, die ich immer wieder versuche im Rat nach vorne zu bringen. Vieles fällt in die Zuständigkeit der Stadt, aber ohne Hilfe vom Bund ist es natürlich nicht einfach.“

Beispielsweise Klima und Elektromobilität.

Beispiel Holzen: Die Wahrheit ist, dass es nicht eine Ladestadion gibt.

„Die Nickelsiedlung hat in ihren Garagen gar keinen Strom.
In der Ludwigstraße, wo 38 Eigentümer ihre Wohnung haben (Baujahr 1982) würden die Stadtwerke 40.000 € investieren für Strom in der Garage. Bedingung ist allerdings, dass mindestens fünf Eigentümer auch bei den Stadtwerken eine „Wallbox“ (Also eine Ladestation fürs E-Auto.) mieten oder kaufen für 1500 €. Dies ist aber für viele der Älteren kein Thema, weswegen die Mieter in die Röhre gucken, was die Zukunft angeht. Es war schon ein langer Weg, die Älteren für einen Glasfaseranschluss zu motivieren!
Was kann der Bund da machen für die Zukunft? Ich denke, dass es mehrere Siedlungen/Ortsteile gibt, die ähnliche Probleme haben.“
Da es einigen Ortsteilen genauso geht, könnte der Bund statt Zuschüsse für E-Autos zu geben erstmal in die Infrastruktur investieren.

Quelle: Uwe Görke-Gott

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