Bündnisses Gemeinsam für Schwerte ärgert sich über Kommentar der Stadt

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(Foto: © Th.Schmithausen)

In dem Artikel der Ruhr Nachrichten vom 13.04.2022 mit der Überschrift “ Bürgerinitiativen: Marktumbau ist Geldverschwendung – Stadt hält dagegen “, wird der Stadtsprecher Ingo Rous sinngemäß und wörtlich wie folgt zitiert: „besonders ärgert man sich aber, dass die Bürgerinitiativen leichtfertig vom “Tod des Wochenmarktes“ sprechen und dafür die Markthändler zitieren. Das trage zur Verunsicherung bei. In den Gesprächen mit den Markthändlern sei diese Befürchtungen auch nie ein Thema,so Rous. Man habe sogar die Zusammenarbeit gelobt.“Diese Aussagen haben wir zum Anlass genommen, die Markthändler direkt zu befragen. Der GfS liegen rund 20 schriftliche Erklärung von Markthändlern vor, die sich ausdrücklich mit ihrer Unterschrift gegen die städtischen Pläne der Neugestaltung aussprechen. Die Antwort der absoluten Marktmehrheit der Markthändler ist eindeutig: Renovierung bzw. teilweise Sanierung des Marktes ja, komplette Neugestaltung, wie von der Verwaltung geplant, nein. Fakt ist, dass weder die Markthändler, noch Schwerter Bevölkerung zur Neugestaltung des Marktplatzes befragt wurden. Weiterhin bestätigten Die Händler, dass sie bei einer Neugestaltung den Tod des Wochenmarktes befürchten.Es ist an der Zeit, dass der neue Rat der Stadt Schwerte dieses Votum der Markthändler, sowie die mehr als 3000 gesammelten Unterschriften gegen die Neugestaltung zur Kenntnis nimmt und eine dahingehende Bürgerbefragung durchführt.Noch ist es nicht zu spät, um die idyllische Synthese des Marktplatzes aus St. Viktor, den alten Baumbestand und das alte Pflaster zu erhalten.

PM: Bündnisses Gemeinsam für Schwerte

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