Berechtigter Aufschrei in Ergste

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Stellungnahme der Schwerter FDP zu den Windkraftanlagen in Schwerte-Ergste:

Am 27.7.2020 erfuhr die Schwerter Politik im Rahmen einer Telefonkonferenz mit dem Bürgermeister von dem Vorhaben der ABO Wind AG, einem „Global Player“ in Sachen Windenergieanlagen, in Schwerte – Ergste zwei 200-Meter hohe Windräder zu bauen. 

Der Rat der Stadt Schwerte hat am 13.8. ein Recht auf Stellungnahme. 

Nach Vorlage der Verwaltung vom 30.7.2020 soll hier die politische Zustimmung zu einem Projekt erteilt werden, das im Hau-Ruck-Verfahren ohne jegliche Transparenz für die Öffentlichkeit, ohne Einbindung der betroffenen Bürger und ohne Diskussion in einer öffentlichen Bürgerversammlung bewilligt werden soll. 

Beeinträchtigungen für die betroffenen Anwohner werden hier ebenso wenig thematisiert, wie die zurzeit in Bearbeitung stehenden neuen gesetzlichen Abstandsregelungen für Windräder. 

Es scheint, als wenn die ABO Wind AG den sie einschränkenden gesetzlichen Regelungen zuvorkommen möchte. 

Bei der Standortfindung sind lediglich technische und finanzielle Aspekte berücksichtigt worden. Dies zeugt von einer beispiellosen Ignoranz der ABO Wind AG gegenüber den berechtigten Interessen der Schwerter Bürger und insbesondere der betroffenen Ergster Bürger. 

Die Schwerter FDP befürwortet grundsätzlich den Einsatz und die Förderung erneuerbarer Energien, aber mit Sinn und Verstand und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. 

Die Schwerter FDP fordert vor Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens eine detaillierte Analyse der Auswirkungen für die Ergster Bürgerinnen und Bürger in allen Bereichen. 

Die Schwerter FDP fordert bei Baumaßnahmen dieser Art einen positiven wirtschaftlichen Ertrag für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger. 

PM: FDP Schwerte

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