»Zerbrochene Träume – verlorene Lebensperspektiven«
Tagung der Katholischen Akademie Schwerte untersucht das Thema Scheitern im Film

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Foto: Katholische Akademie Schwerte

Unter dem Titel »Zerbrochene Träume – verlorene Lebensperspektiven« erkundet die Tagung der Internationalen Forschungsgruppe Film und Theologie vom 7. bis 10. Juni das Thema Scheitern im Film. 

Erfolge weist man gerne vor, des Scheiterns schämt man sich. Erfahrungen des Scheiterns werden in unseren Leistungsgesellschaften gerne verschwiegen. Oder man überlässt sie den Therapeut*innen, den Seelsorger*innen, den Künstler*innen, zumal den Schriftsteller*innen und Filmemacher*innen. Das Christentum weiß um das Scheitern und den Tod. Theologische Filmhermeneutik hat darum gute Voraussetzungen, das Scheitern im Film wahrzunehmen und zu deuten. Material gibt es genug. Es sind Filme, die zeigen, woran Menschen scheitern, wie sie scheitern und wie sie das Scheitern verarbeiten. Mit Filminterpretationen, Filmgesprächen und filmwissenschaftlichen und theologischen Überlegungen zum Scheitern erkundet die Tagung anhand des Films die Rückseite unserer erfolgsorientierten Gesellschaft. 

Einen besonderen Höhepunkt bildet ein Gespräch mit dem renommierten Filmemacher Andres Veiel. Neben Veiels Film „Der Kick“ werden im Rahmen der Tagung „Blue Jasmine“ von Woody Allen, „Vogelfrei“ von Agnès Varda, „The Broken Circle“ von Felix van Groeningen, „Amy“ von Asif Kapadia und „Der Wert des Menschen“ von Stephan Brizé gezeigt.

PM: Katholische Akademie Schwerte

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