Stellungnahme der SPD Schwerte zur Verhinderung des Neubaus TFG durch Jamaika

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Archivbild

Bildung ist der Rohstoff für eine nachhaltige Zukunft im Zeitalter der Wissensexplosion – auch für die künftigen Generationen von SchwerterInnen. Deswegen fordert die SPD Schwerte im Schulsektor eine verantwortungsvolle, weitsichtige Finanzpolitik und verwahrt sich gegen Milchmädchenrechnungen. Die Koalition aus CDU, Grünen und FDP will Millionen in ein Gebäude investieren, das aus den 60er und 70er Jahren stammt – eine Zeit, in der nachweislich nicht solide und mit vielen falschen Baustoffen gebaut wurde. Die Sanierung des Gebäudekomplexes am Bohlgarten ist nach Meinung der SPD Schwerte nicht nur ein finanzielles Abenteuer, am Ende hätte die Stadt auch keine neue, hochwertige Immobilie, die das städtische Vermögen entsprechend mehrt. Der städtische Haushalt wird im übrigen durch unterschiedliche Abschreibungsmodelle bei Neubau und Sanierung nahezu identisch belastet. 
In der Jamaika-Rechnung fehlt außerdem der Blick auf die Schwerter Schullandschaft und die positive Wirkung auf die Stadtentwicklung. Die SPD Schwerte weist den Vorwurf entschieden zurück, beim Neubau der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule in Wandhofen handele es sich um ein Prestigeobjekt. Die SPD vermisst vielmehr bei den anderen Parteien ein verantwortungsvolles und verlässliches Eintreten für Bildung, für unsere Schulen und für die neu etablierte Schullandschaft. Ein Neubau TFG böte die Chance in Schwerte ein Schulgebäude des 21. Jahrhunderts zu errichten, das allen Erfordernissen von individueller Förderung, Inklusion, Integration und Digitalisierung gerecht wird; eine Schule als Lern- und Lebensort mit naturnahem Außengelände; errichtet nach den heutigen Erkenntnissen energetischen und ökologischen Bauens. Mit der neuen Gesamtschule TFG im modernen Neubau im Westen der Stadt, der etablierten Gesamtschule am Gänsewinkel im Osten und den beiden Gymnasien hätte Schwerte eine hochattraktive und zukunftsweisende Schullandschaft. Das ist das Kernanliegen der Schwerter SPD. 
Darüber hinaus böte ein Neubau der TFG an der Hagener Straße enorme Entwicklungschancen für die drei Stadtteile Wandhofen, Westhofen und Holzen: nicht nur durch den Ausbau des Fahrradwegenetzes; moderne Schulgebäude heute werden geplant als Zentren der Quartiers- und Stadtteilentwicklung, als Ort, wo Aula, Bibliothek und Mensa nach Schulschluss auch von der Bürgerschaft genutzt werden. 
Die SPD Schwerte hat die beiden überragenden Wahlsiege bei der Bürgermeister- und der Kommunalwahl als Auftrag verstanden, die Stadt für die Zukunft zu rüsten, an die Stelle von Stillstand und Sanierungsstau Innovation und Entwicklung zu setzen. Dafür stehen wir weiterhin, auch wenn die altbekannte Schwerter Allianz aus CDU, Grünen und FDP wieder eine Blockadehaltung einnimmt und Lösungen unter sich auskungelt.

PM: SPD-Fraktion im Rat der Stadt Schwerte

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