Stellungnahme der SPD-Fraktion – Theodor-Fleitmann-Gesamtschule-es geht voran

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Archivbild

„Wir haben für die Gründung der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule vor fünf Jahren gekämpft und begrüßen sehr die Vorlage der Verwaltung, die Schule jetzt grundlegend zu ertüchtigen – und zwar zügig!“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Angelika Schröder. Aber auch wenn die Zeit drängt, weil die Schule Platznot hat und das Gebäude in einem denkbar schlechten Zustand ist, muss Gelegenheit sein, das Thema breit zu diskutieren. Deswegen werden SPD und CDU gemeinsam beantragen, das Thema TFG – angesichts der immensen haushalterischen und stadtplanerischen Bedeutung dieses Großprojektes – erst in der Ratssitzung im April zu beraten und zu beschließen. So bleibt Zeit, das Bauvorhaben nicht nur in den politischen Entscheidungsgremien umfassend zu beleuchten, z.B. mit Blick auf Mobilitätsfragen und Anwohnerbelange. 

Die SPD schlägt aber schon jetzt vor: Sobald die Entscheidung über die Zukunft der TFG gefallen ist, sollte eine sogenannte Phase 0 initiiert werden. In dieser Bauphase erarbeiten die unterschiedlichsten Akteure (Schulleitung, Eltern, Schüler*innen, Hausmeister, Politik, Verwaltung, Stadtteilvertreter*innen etc.), welche Anforderungen an den Bau gestellt werden. So kann z.B. das pädagogische Konzept der Schule von Anfang an in die Planungen des Architekturbüros einfließen. Bei der letzten Schulausschusssitzung wurde das Konzept der sogenannten Phase 0 bereits aufgrund der Initiative von Claudia Belemann-Hülsmeyer (SPD) vorgestellt. Außerdem befürwortet die SPD Schwerte den Vorschlag der Verwaltung, einen Architektenwettbewerb für die neue Theodor-Fleitmann-Gesamtschule auszuloben.

PM: SPD-Fraktion im Rat der Stadt Schwerte

1 KOMMENTAR

  1. Das Gute an dem Neubau-Vorhaben in Holzen – und das sollte die Politik endlich auch kommunizieren – ist das doppelte BÜRGER-Beteiligungsverfahren. Es muss ein Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes geben und nochmal eines zur Änderung des Bebauungsplanes. Beide Male müssen zwingend die Bürger informiert und angehört werden. So kann also dann niemand sagen, er habe keine Chance bekommen sich zu diesem Projekt zu äußern. Da dürfen dann auch Leute sich beteiligen, die nicht in Holzen wohnen.

    Schön, dass die SPD – im Schulausschuss waren die anderen Fraktionen aber auch dafür – diese “Phase Nul” ausgiebig zeitlich ausleben will. Auch dann können Holzener Bürger, die Schulgemeinde und alle möglichen Beteuligten und Interessenten sich einbringen. Aber auch das muss die Politiknoch viel deutlicher kommunizieren.

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