„Senioren sind keine Randgruppe, sie sind Teil unserer Gesellschaft“

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Symbolbild

Das ist meine und nicht nur meine Meinung sagt Jürgen Paul, Verfasser dieses Textes.

„SUCHET DER STADT BESTES“

Unser Grundsatz, in der „ AS“(AKTIVE SENIOREN) ist parteipolitisch neutral zu sein und dieser Grundsatz ist und bleibt unumstößlich. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir uns in der Redaktion der AS uns der Politik gegenüber abstinent verhalten, ein Grundsatz der schon von Horst Reinhard Haake ,dem Gründungsvater der AS stets gepflegt wurde.

GANZ IM GEGENTEIL!

Besonders der Seniorenpolitik in unserer Stadt gilt unsere Aufmerksamkeit. Eine kritische Betrachtung von Vorgängen und Zuständen auf diesem Gebiet sehen wir als die natürlichste Sache an. Welchen Politiker wir dabei auf die Füße treten müssen, darf uns nicht interessieren, wichtig ist nur, dass es Wirkung zeigt. Oft ist der Verursacher von Missständen auch gar nicht eindeutig bekannt, oder es sind sogar viele Parteien daran beteiligt. Wem der Schuh passt, der möge ihn sich bitte anziehen und dafür sorgen, dass er repariert wird.

Als sehr lobenswert empfinden wir, dass es nun ein Teilhabebüro gibt „zur Beteiligung der älteren Menschen am kommunalpolitischen Geschehen“ in unserer Stadt. In der Aufgabenstellung des Teilhabebüros sollen die Interessen der Seniorinnen und Senioren wahrgenommen und Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität der älteren Menschen in unserer Stadt entwickelt werden. Es ist gut und richtig, dass wir als „AS“ zum Gremium des runden Tisches „ EINSAMKEIT in ALTER“ gehören und die an das Redaktionsteam übermittelten Verbesserungsvorschläge einbringen können.

ABER:

Meint man es wirklich ernst mit der „NEUEN SENIORENPOLITIK in SCHWERTE“?

Über 15.000 Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt sind über 60 Jahre alt und älter.

Auch wenn es manche nicht gerne hören mögen: Ich halte den „RUNDEN TISCH“ EINSAMKEIT im ALTER für einen guten ersten Schritt in die richtige Richtung, aber für nicht ausreichend. Die Bürger wollen eingebunden werden um das „BESTE“ für unser Gemeinwohl zu erreichen.

Angesichts der Bemühungen unseres Bürgermeisters in der Seniorenpolitik wäre es doch sinnvoll, einen Unterausschuss/SENIOREN im Sozialausschuss zu bilden, der sich aus sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern aus den Ortsteilen unserer Stadt zusammensetzt. Ein Tagesordnungspunkt im Sozialausschuss  „Informationen aus dem Bereich Senioren halte ich für nicht ausreichend“.

Der Sachverstand und das Wissen der Älteren muss in unserer Stadtgesellschaft unbedingt Berücksichtigung finden!

Die Mitglieder des Unterausschusses würden nicht nur sachkundig die älteren Bürgerinnen und Bürger vertreten, sie können auch an maßgebenden Stellen im Rathaus die Verwaltung kontinuierlich  und objektiv beraten. Es ist doch geradezu fahrlässig das Wissen und die Erfahrung der älteren Generation ungenutzt zu lassen. Jetzt ist es an der Zeit, in der unsere Politiker beweisen können, dass ihnen nicht nur die Stimmen der SENIORINNEN und SENIOREN bei Wahlen am Herzen liegen, sondern sie auch ihr Wissen und ihre Erfahrung nutzen um damit auch indirekt für ihr eigenes Wohlergehen sorgen.

Text: Jürgen Paul

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