Sonntag, September 6, 2026
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Schwerte ehrt Friedensarbeit im Heiligen Land

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COMMUNIO-Preis in der Katholischen Akademie Schwerte verliehen (v.l.): Generalvikar Monsignore Dr. Michael Bredeck, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Christoph Markschies, Akademiedirektor Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer, Pater Dr. Simeon Gloger OSB, Abt Dr. Nikodemus Schnabel OSB, Svea Braam und Charlotte Loerwald als Vorsitzende der Campus-Weggemeinschaft, Dr. Bernd Hanswille (Gesellschaft der Freunde und Förderer der Katholischen Akademie Schwerte) und Jury-Mitglied Dorothea Böhm. Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn

Die Katholische Akademie Schwerte ist zum Ort der Auszeichnung für gelebten Dialog und Versöhnung geworden: Die benediktinische Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei auf dem Zion in Jerusalem und des Priorats Tabgha erhielt dort den „COMMUNIO-Preis für Dialog, Verständigung und Versöhnung“.

Mit dem alle zwei Jahre vergebenen Preis würdigen die Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie und die Campus-Weggemeinschaft das langjährige Engagement der Benediktiner für Frieden im Heiligen Land. Beim Festakt in Schwerte betonte Akademiedirektor Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer: „Communio ist heute Nachmittag nicht nur der Name eines Preises – Communio findet statt.“

Die Mönche lebten an einem Ort, an dem Religionen, Kulturen und politische Interessen unmittelbar aufeinanderträfen, sagte Menke-Peitzmeyer. Gerade deshalb schaffe ihre Arbeit Räume für Begegnung und halte den Dialog auch in Krisenzeiten aufrecht.

Nach einem Festgottesdienst in der Kapelle der Akademie hielt der Berliner Theologe Prof. Dr. Christoph Markschies die Laudatio. Er würdigte die Beständigkeit der Gemeinschaft auf dem Zionsberg, die seit mehr als 100 Jahren dort präsent sei. Trotz der schwierigen Lage im Nahen Osten gelte für die Benediktiner: „Wir bleiben!“

Abt Dr. Nikodemus Schnabel nahm die von der Künstlerin Susanne Precht gestaltete Glasskulptur entgegen. Er berichtete von Alarmen und dem Alltag im Schutzraum, unterstrich jedoch die Bedeutung persönlicher Begegnungen: „Es gibt kein besseres Gegengift gegen Hass, als wenn Menschen sich in die Augen schauen und wieder zu Mitmenschen werden.“

Mit der Preisverleihung setzte die Katholische Akademie Schwerte ein sichtbares Zeichen für Verständigung über Grenzen, Religionen und Konflikte hinweg.

Quellen

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