Schwerter und Westhofener Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben internationales Konfi-Camp in Nordhessen
Schwerte. Vier Tage voller Gemeinschaft, Musik, Abenteuer und neuer Begegnungen erlebten 44 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Schwerte und Westhofen beim gemeinsamen Konfi-Camp auf dem Himmelsfels bei Spangenberg. Vom 26. bis 29. August machten sie sich gemeinsam mit Jugendreferent Michael Bosqui, Pfarrerin Gunhild Krumme und acht Teamern auf den Weg nach Nordhessen.
Der Himmelsfels ist ein besonderer Ort: Auf dem Gelände eines ehemaligen Kalksteinbruchs ist über viele Jahre ein Bergpark entstanden, der heute Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Konfessionen zusammenbringt. Aus alten Bauwagen wurden Länderhäuser, in denen internationale Gäste leben. Die Idee: Menschen kennenlernen, miteinander leben und Brücken zwischen verschiedenen Welten bauen.
Was hinter diesem besonderen Ort steckt, erfuhren die Konfis gleich zu Beginn ihres Aufenthalts. Campleiter und „Geschichtenzähler“ Jojo Zwingelberg nahm die Jugendlichen mit auf eine Reise durch die Geschichte des Himmelsfels und machte schnell deutlich, dass der Berg weit mehr ist als ein außergewöhnlicher Freizeitort. Er steht für Veränderung, Begegnung und neue Möglichkeiten.
Auch das Camp selbst war international geprägt. Gemeinsam mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern und Freiwilligen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr auf dem Himmelsfels absolvieren, wurde gebetet, gesungen, getanzt und gelacht. Gleichzeitig übernahmen die Jugendlichen selbstverständlich auch Aufgaben im Alltag, etwa Küchendienste.
Zum Tagesablauf gehörten feste geistliche Zeiten. Bei der „Stille am Morgen“ wurde die Tageslosung in drei Sprachen gelesen, Kerzen wurden angezündet und gemeinsam einige Minuten geschwiegen. Bei „Bibel am Mittag“ und „Gospel am Abend“ standen Glauben und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Jojo Zwingelberg erzählte die biblischen Geschichten auf kreative und mitreißende Weise und eröffnete den Jugendlichen neue Perspektiven auf bekannte Texte.
Daneben kam das Abenteuer nicht zu kurz. Beim Bogenschießen, bei Geländespielen auf der Streuobstwiese und im Canyon, beim Trommeln und Tanzen sowie in verschiedenen Workshops konnten die Jugendlichen Neues ausprobieren. Viele Gespräche entstanden dabei ganz selbstverständlich – beim gemeinsamen Essen, während der Aktionen oder abends.
Die Schwerte-Westhofener Konfis waren dabei als eigene Gruppe unterwegs und hatten gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten, andere Menschen kennenzulernen. Gerade diese Verbindung aus Gruppengemeinschaft und internationalen Begegnungen machte das Camp zu einer besonderen Erfahrung.
Der Himmelsfels versteht sich als Ort internationaler Gastfreundschaft. Kinder und Jugendliche sollen dort ermutigt werden, eigene Fähigkeiten zu entdecken und Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Konfessionen zu bauen. Musik, Kunst, christlicher Glaube und gemeinsames Leben gehören dabei eng zusammen.
Für die 44 Konfirmandinnen und Konfirmanden waren die vier Tage damit mehr als eine gemeinsame Reise. Sie erlebten Gemeinschaft und Abenteuer, Glauben und Musik, Begegnungen und neue Erfahrungen – und nahmen viele Eindrücke für ihre weitere Konfi-Zeit mit nach Hause.






