Nachdem der Antrag der Grünen für einen Ringbus im Ausschuss für Stadtentwicklung keine
Mehrheit fand, setzt die Fraktion nun auf eine pragmatische Alternative. Mit einem gemeinsamen
Prüfauftrag mit der SPD-Fraktion wollen sie die Versorgungslücken im Schwerter ÖPNV nach 20
Uhr schließen, indem vorhandene Strukturen effizienter genutzt werden.
Die Verwaltung soll dazu in einer Kosten-Nutzen-Analyse mehrere Varianten vergleichen: Die
Ausdehnung der Betriebszeiten bestehender Tageslinien wie der 594, C31 oder R50 bis mindestens
22 bzw. 24 Uhr, ein Vorziehen des Nachtbus-Beginns am Wochenende auf 22 Uhr sowie die
Ausweitung dieses Nachtnetzes auf die gesamte Woche.
Der Fokus liegt auf Kosteneffizienz. Da auf bewährte Linienwege und Haltestellen zurückgegriffen
wird, lassen sich Synergieeffekte optimal nutzen.
„Ein verlässlicher Abendverkehr ist für die Grünen ein entscheidender Faktor für die soziale
Teilhabe und die Attraktivität des Standorts. Davon profitieren insbesondere die Gastronomie sowie
Jugendliche und Senioren“, erklärt Fraktionssprecherin Cathrin Schulte.
Zudem stärke ein besserer Takt die öffentliche Sicherheit und ermögliche eine vom Pkw
unabhängige Heimkehr. Der ergebnisoffene Ansatz soll nun eine belastbare Informationsgrundlage
für die weitere politische Entscheidung schaffen.
PM: Fraktion Die Grünen






