„Leserbrief zu den Themen „CDU lehnt Wohnbebauung auf der Schwerter Heide ab“ und „Stellungnahme der CDU zum Stopp der KfW-Förderung“

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Symbolbild

Das Problem des aktuellen politischen Schlingerkurses der CDU in Schwerte ist tiefgreifend: Die CDU verhindert mit ihrer neuerlichen „Rolle rückwärts“ eine zukunftsorientierte sozial und ökologisch ausgewogene Politik für Schwerte und schadet dem Ansehen der Politik in Schwerte insgesamt. Denn nicht wenige Bürger*innen schauen nicht so differenziert hin. Sie machen „die Politik“ und „die da oben“ pauschal verantwortlich. Es besteht die Gefahr, dass die Politikverdrossenheit durch das Verhalten der CDU weiter zunimmt. Dass sich die CDU auf diese Weise in Schwerte unglaubwürdig macht, könnte den politischen Mitbewerbern und Gegnern eigentlich nur willkommen sein.  

Eigentlich. Denn eines ist offensichtlich: Die CDU, die durch Herrn Altmeier selbst für die Ausgestaltung und das Auslaufen der KfW-Förderung verantwortlich war, beklagt nun die Verteuerung von Baumaßnahmen und den zunehmenden Druck auf den Wohnungsmarkt. Gerade dieser Druck auf den Wohnungsmarkt wird jedoch durch die Ablehnung der Wohnbebauung auf der Heide eklatant verschärft. Neben rein privat finanzierten Wohnungen bzw. Häusern sollten 30 Prozent der Bebauung öffentlich gefördert werden. Dies hätte bedeutet, dass auch Wohnraum für Menschen ohne dicken Geldbeutel geschaffen worden wäre. Diese Menschen scheinen der CDU jedoch egal zu sein, gehören sie doch offensichtlich nicht zum Wählerpotenzial der CDU. Von den bereits für die Planungen entstandenen Kosten für die Schwerter Bürger*innen einmal ganz abgesehen.“ 

Arnd Joeres, Schwerte 

(Mitglied des Rates der Stadt Schwerte) 

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