Freitag, Mai 29, 2026
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Lernen im Grünen: Schülerinnen und Schüler entdecken die Artenvielfalt im neuen Klimapavillon

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Foto: RTG

Der neue Klimagarten in Schwerte hat sich jetzt erstmals als außerschulischer Lernort für Natur- und Umweltbildung bewährt. Einen Tag nach dem langen Pfingstwochenende holten der Biologie-Leistungskurs sowie die MINT-Klasse 6 des Ruhrtal-Gymnasiums den internationalen Tag der Biodiversität nach. Der eigentliche Termin hatte bereits am Freitag zuvor stattgefunden, musste jedoch aufgrund von Terminüberschneidungen verschoben werden.

Für die Schülerinnen und Schüler bot der Aktionstag eine besondere Premiere: Zum ersten Mal nutzte das Ruhrtal-Gymnasium den neu entstandenen Klimagarten mit seinem modernen Klimapavillon als Ausgangspunkt für praktische Forschungsarbeit unter freiem Himmel. Der Pavillon diente dabei als zentrales „Basislager“ für die verschiedenen Streifzüge über das Gelände, bei denen Pflanzen, Insekten und weitere Tierarten bestimmt und dokumentiert wurden.

Organisiert wurde der Tag von den drei Biologielehrkräften Nadine Hille, Nicole Holzhauer und Remon Hippert. Gemeinsam hatten sie ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das wissenschaftliches Arbeiten mit direktem Naturerlebnis verband. Ausgestattet mit Bestimmungsbüchern, Lupen und digitalen Hilfsmitteln machten sich die Jugendlichen in kleinen Gruppen auf den Weg, die biologische Vielfalt des Klimagartens genauer zu erkunden.

Dabei ging es nicht nur darum, möglichst viele Arten zu entdecken. Vielmehr stand auch die Frage im Mittelpunkt, welche Bedeutung Biodiversität für das ökologische Gleichgewicht und den Klimaschutz besitzt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren unmittelbar vor Ort, wie wichtig naturnahe Lebensräume für Insekten, Vögel und Pflanzen sind – gerade auch in urbanen Bereichen.

Besonders die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der MINT-Klasse zeigten große Begeisterung beim Entdecken und Bestimmen der verschiedenen Arten. Immer wieder wurden neue Funde präsentiert, verglichen und gemeinsam eingeordnet. Für den Biologie-Leistungskurs bot der Tag zusätzlich die Gelegenheit, theoretische Unterrichtsinhalte praktisch anzuwenden und wissenschaftliche Methoden im Gelände auszuprobieren.

Der neue Klimapavillon erwies sich dabei als idealer Lern- und Begegnungsort. Neben Schutz vor Sonne und wechselhaftem Wetter bot die Einrichtung ausreichend Platz für gemeinsame Besprechungen, Auswertungen und den Austausch zwischen den Gruppen. Die moderne Gestaltung des Klimagartens machte deutlich, wie Umweltbildung und nachhaltige Stadtentwicklung miteinander verbunden werden können.

Die verantwortlichen Lehrkräfte zeigten sich am Ende des Tages zufrieden mit der gelungenen Premiere. Der Klimagarten habe großes Potenzial für zukünftige Projekte, Exkursionen und fächerübergreifendes Lernen. Gleichzeitig sei der Tag der Biodiversität ein wichtiges Signal dafür gewesen, wie lebendig und praxisnah Naturwissenschaften vermittelt werden können.

So wurde der nachgeholte Aktionstag nicht nur zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die heimische Artenvielfalt, sondern auch zu einem gelungenen Beispiel dafür, wie Lernen außerhalb des Klassenzimmers junge Menschen für Natur, Klima und Nachhaltigkeit begeistern kann.

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