Hochwasserschutz existentiell wichtig für das Elsebad – Erstes Planungstreffen mit städtischen Fachleuten

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Foto: Elsebad

Zum zweiten Mal nach 2010 war am 14. Juli das Elsebad von einem zerstörerischen Hochwasser betroffen, dessen Hauptursachen die im südlichen Bereich liegende Liegewiese ist, die bei Hochwasser des Elsbachs überflutet wird und die zu kleinen Rohre unter der Straße „Am Winkelstück“ . 

Hier muss der Elsebach eine Engstelle passieren, die in Fällen heftigen Starkregens bei weitem nicht genug Durchlass für die anströmenden Wassermassen bietet. Deshalb staut sich das Bachwasser in Windeseile auf und überschwemmt das Gelände und die Gebäude des Elsebades  

Während das Elsebad nach dem Hochwasser im November 2010 verschiedene Maßnahmen zur Sicherung gegenüber künftigen Hochwasser-Ereignissen umgesetzt hat, hat es seitens der Stadt Schwerte zwar Planungen zur Umgestaltung des Bachverlaufs gegeben, diese sind aber bis heute nicht umgesetzt worden. Tatenlos den nächsten Überschwemmungen entgegenzugehen ist aber keine Option, das Elsebad darf nicht erwartbar wiederkehrenden Zerstörungen ausgesetzt bleiben.

Nachdem sich die SEG an der Beseitigung des Hochwasser-Schlamms auf dem Parkplatz beteiligt hatte, fand nun am Montag ein erstes Arbeitstreffen zwischen Fachleuten der Stadt Schwerte, der Stadtentwässerung Schwerte-GmbH, dem planenden Ingenieurbüro und Vertretern des Bürgerbades und der ebenso betroffenen DLRG statt, bei dem es um die Planung und Errichtung eines effektiven Hochwasserschutzes ging und bei dem die Elsebad-Verantwortlichen eindringlich die Notwendigkeit zügig vorzunehmender Maßnahmen betonten.

Vor ca. 4 Jahren sind Genehmigungsplanungen nach § 68 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) bei der zuständigen Wasserbehörde mit konkreten Plänen zur Eindeichung des Elsebaches im Bereich der Liegewiese, zur Lenkung von Wassermassen in die beiden Teilbäche, die das Elsebad umfließen sowie zur Erweiterung der Durchläufe unter der Straße, seitens der Stadt Schwerte eingereicht worden. Mehr Wasser, das schneller als bisher abfließen kann, bedeutet aber auch für die Unterlieger am Elsebach, dass auch sie sich verstärkt gegen Überschwemmungen sichern müssen.

„Die Hochwasserschutzmaßnahmen bedürfen der Zustimmung allerAnlieger am Elsebach, oberhalb wie unterhalb des Elsebads.”, betonten deshalb die städtischen Teilnehmenden der Runde – was die Umsetzung von Maßnahmen nicht einfacher macht, weil zu den bereits geplanten Maßnahmen nicht von allen Seiten Zustimmungen vorliegen. Die aber sind für weitere Schritte der Wasserbehörden und der Stadt Voraussetzung für die Umsetzung.

Für das ehrenamtlich betriebene Freibad und die DLRG, die beide anerkannte gesellschaftliche Aufgaben der öffentlichen Daseinsfürsorge übernehmen, ist aber eine möglichst zeitnahe Umsetzung baulicher Maßnahmen existentiell wichtig; denn es ist nicht davon auszugehen, dass bis zum nächsten Hochwasser wieder 10 Jahre vergehen.

PM: Elsebad

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