Nach jahrelangem politischem Einsatz der Grünen ist der Weg frei für mehr Beteiligung in
Schwerte. Die Fraktionen Die Grünen, SPD und CDU einigten sich auf den von der Verwaltung
vorgeschlagenen Start des ersten Bürger*innenrates im Jahr 2027. Etwa 30 per Los ausgewählte
Bürger*innen werden dann konkrete Empfehlungen zum Thema „Sicherheit und Zusammenleben“
erarbeiten.
Die Grünen waren gemeinsam mit vielen engagierten Bürger*innen treibende Kraft hinter dieser
Idee. Die verhängte Haushaltssperre zeigt hier jedoch erste Auswirkungen: Ein grüner
Änderungsantrag für ein offenes Themenfindungsverfahren fand keine Mehrheit, und das Budget
reicht noch nicht für die vollen Standards von „Mehr Demokratie e.V.“. Dennoch überwiegt die
Freude, dass das Projekt nun trotz der schwierigen finanziellen Lage Realität wird.
„Wir haben hier ein solides Fundament gelegt, auf das wir in den kommenden Jahren aufbauen
können“, erklärt Grünen-Ratsmitglied Michael Rotthowe. Die Fraktion hofft auf einen großen Erfolg
des ersten Schwerter Bürger*innenrates. Sobald die Haushaltsperre überwunden ist, wollen die
Grünen das Format weiterentwickeln: Mit mehr Budget und einer direkten Beteiligung der
Schwerter bei der Themenauswahl. Der jetzige Startschuss ist dafür der entscheidende
Meilenstein.
PM: Fraktion Die Grünen






