Die Stellungnahme der CDU zur Bebauung der Waldstraße wirft vor allem eine Frage auf: Was hat sich inhaltlich eigentlich geändert?
Der Wohnraumbedarf ist nicht plötzlich gestiegen. Die Bedeutung einer sicheren, dezentralen Energieversorgung ist nicht kleiner geworden. Und die Folgen von Flächenversiegelung angesichts zunehmender Starkregenereignisse sind heute eher besser belegt als noch vor einigen Jahren.
Wer seine Position ändert, sollte nachvollziehbar erklären, welche neuen Erkenntnisse diese Kehrtwende begründen. Allgemeine Hinweise auf „Abwägung“ ersetzen keine inhaltlichen Argumente.
Kritik als „Dramatisierung“ abzutun, trägt nicht zu einer sachlichen Debatte bei. Im Gegenteil: Eine lebendige Diskussionskultur lebt davon, dass Entscheidungen kritisch hinterfragt werden.
Wir stehen weiterhin zu unserer Auffassung: Die Fläche an der Waldstraße ist für die lokale Energiewende von Bedeutung. Wer davon abrückt, muss erklären, warum. Diese Antwort bleibt die CDU bislang schuldig. Statt vieler Worte erwarten wir belastbare Argumente und Fakten. Nur so entsteht eine ehrliche und transparente politische Debatte.
PM: Fraktion Die Grünen






