Ein besseres Leben für benachteiligte Menschen in Schwerte

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(Foto: © Th.Schmithausen)

Nach einem sehr engagierten und interessanten Vortrag von Herbert Döhrmann von der Werkstatt Unna über ein Projekt im Kreis Unna zur Bekämpfung von Armutsfolgen freuen sich die Mitglieder der SPD-Fraktion im Sozialausschuss, dass sich die Stadt Schwerte nun auch bei einem entsprechenden Folgeprojekt, das durch das Bundesarbeitsministerium gefördert wird, beteiligen will. „

„Die Bekämpfung von Armut und ihren Folgen ist weit mehr als nur die Bereitstellung von Geld.

Es geht um intensive Beratung und Begleitung der betroffenen Menschen in vielen Lebensbereichen“, erläutert die sozialpolitische Sprecherin der SPD Sigrid Reihs das starke Interesse an der Projektbeteiligung.

Armut und ihre Folgen sind für viele Menschen auch in Schwerte eine der größten Herausforderungen, um mit ihrem Leben zurecht zu kommen.

Rein zahlenmäßig sind im gesamten Kreis Unna wohl ca. 20 % der Menschen davon betroffen. Wesentlich ist es, Armut zu verhindern und die Lebensmöglichkeiten der betroffenen Personen und insbesondere der Kinder zu verbessern.

Der aktuelle Armuts- und Sozialbericht des Landes NRW kommt daher auch zu dem Ergebnis: Armut ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und für jede Kommune, insbesondere im Ruhrgebiet, sind die Folgen zu spüren.

Hier muss es bald eine landesweite Strategie geben, die es nicht nur bei Worten belässt.

Ein weiterer Impuls in der Sitzung des Sozialausschusses war der bisherige Bestand von Selbsthilfegruppen für Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen.

Hier herrscht deutlich höherer Bedarf.

Die SPD-Fraktion hat daher in der Ausschusssitzung einen Antrag an die Verwaltung gestellt, sich beim Gesundheitsamt im Kreis Unna für die Einrichtung einer weiteren Selbsthilfegruppe einzusetzen.

Die Verwaltung hat zugesagt, sich zeitnah darum zu kümmern.

PM: SPD Schwerte 

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