Die IPM in Schwerte setzt sich dafür ein, dass alle Menschen in unserer Stadt die Möglichkeit haben, an den öffentlichen Sitzungen des Integrationsrates teilzunehmen. Teilhabe darf nicht an Sprachbarrieren, eingeschränkter Mobilität oder Unsicherheit vor formalen Sitzungen scheitern.
Derzeit sind Integrationsratssitzungen für viele Bürgerinnen und Bürger faktisch schwer zugänglich. Wer nicht persönlich anwesend sein kann oder der deutschen Sprache noch nicht vollständig mächtig ist, bleibt außen vor. Das widerspricht dem Anspruch des Integrationsrates, die gleichberechtigte politische Teilhabe aller Menschen mit internationaler Familiengeschichte in Schwerte zu sichern.
Ein wirksamer Weg, diesem Missstand zu begegnen, wäre die Einführung eines Livestreams der Integrationsratssitzungen, ergänzt durch KI-gestützte Übersetzungen und Untertitel. So könnten auch Menschen, die aufgrund sprachlicher Hürden oder körperlicher Einschränkungen bisher ausgeschlossen waren, die Beratungen verfolgen und nachvollziehen.
Umso problematischer ist es, dass ähnliche Initiativen in der Vergangenheit von der Stadtverwaltung mit Verweis auf hohe Kosten abgelehnt worden sind. Angesichts der Bedeutung von Integration, Demokratie und Transparenz können finanzielle Argumente hier keine Ausrede mehr sein.
Die IPM wird sich daher in der neuen Legislaturperiode entschieden dafür einsetzen, dass die Stadt ein klares Signal setzt: Livestreams und Übersetzungen im Integrationsrat sind ein Gebot der Chancengleichheit. Schwerte kann damit Vorbild für andere Kommunen werden und zeigen, dass eine offene, moderne und wirklich inklusive Demokratie möglich ist.
PM: IPM Schwerte






