Die Sonne scheint für alle

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v.l.n.r Hannah Pick, Leiterin der Beratungsstelle Schwerte der Verbraucherzentrale NRW, Andrea Blömer, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW sowie Florian Hübner, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Schwerte. FOTO: Verbraucherzentrale NRW

Sonnenstrom-Lösungen rund um Haus und Wohnung

  • Solarenergie für den Eigenbedarf produzieren
  • Langfristig Energiekosten senken und aktiv zum Klimaschutz beitragen
  • Fördermöglichkeiten von Bund, Land und Kommunen nutzen

Ob auf dem Balkon, der Terasse oder dem Hausdach, alle können dabei mitmachen, sich die Sonne in die eigenen vier Wände zu holen. Für Verbraucher:innen in Nordrhein-Westfalen bieten sich dazu vielfältige Möglichkeiten. Mit ihrer landesweiten Kampagne “Solarstrom@home” zeigte die Verbraucherzentrale NRW, wie sich das Sonnenpotenzial optimal nutzen lässt.

Aktuell werden nur drei Prozent der Stromerzeugung in Nordrhein-Westfalen mit Solarstrom abgedeckt. Dabei entspricht das Sonnenpotenzial in NRW fast der Hälfte des heutigen Stromverbrauchs im Land. Welche Möglichkeiten es gibt, die eigene Sonnenenergie rund um Haus und Wohnung zu erzeugen, haben Andrea Blömer, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW, Hannah Pick, Leiterin der Beratungsstelle Schwerte und Umwelt- und Klimaschutzbeauftragter der Stadt Schwerte Florian Hübner am Montag 11.10.2021 beim Aktionstag Solarstrom@home in Schwerte gezeigt.

Solartechnik rund um Wohnung und Haus

Am Aktionstag kam ein Modellhaus zum Einsatz, an dem Photovoltaikmodule auf dem Dach und Stecker-Solargeräte an den Balkonen installiert waren. Ebenso war eine Wallbox Bestandteil des Aktionstandes, die als Ladestation für Elektrofahrzeuge dient. „Starten kann man schon mit einem Stecker-Solargerät für den Balkon“, erklärt Energieberaterin Andrea Blömer „Damit lassen sich jährlich, pro Modul und je nach Standort, 300 Kilowattstunden Strom erzeugen. Bei einem Zweipersonenhaushalt ist das ungefähr der Jahresverbrauch einer Spül- oder Waschmaschine“. Was technisch nötig ist, um die Sonnenenergie vom Eigenheimdach in das Hausnetz einzuspeisen und wie sich damit Batteriespeicher, Wärmepumpe und Elektroheizstäbe für Heizung und Warmwasseraufbereitung betreiben lassen, erklärten Andrea Blömer und der Kooperationspartner Florian Hübner am Stand. Dabei wurden viele individuelle Fragen rund um Photovoltaik, E-Mobilität und Förderungsmöglichkeiten beantwortet.

PM: Verbraucherzentrale NRW

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