Dachbegrünung und Solaranlagen als Maßnahmen gegen den Klimawandel

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Die SPD Schwerte setzt auf konsequente Dachbegrünung bzw. Solaranlagen bei Neubauten als eine Maßnahme gegen den Klimawandel. Sie stellt den Antrag, dass künftige Bebauungspläne entsprechende Vorgaben machen sollen: bei Neubauten mit Flachdach oder geringer Dachneigung soll eine Gestaltung als Solardach, Gründach, Solargründach oder Energiedach verbindlich vorgeschrieben werden.

Die letzten drei Dürrejahre haben auch in Schwerte spürbar werden lassen, wie rasant der Klimawandel voranschreitet. Jede unbeschattete, bebaute Fläche (Gebäude und Straßen) wirkt bei Sonneneinstrahlung wie eine enorm leistungsstarke Wärmequelle. Da die erwärmte Luft mehr Wasser speichern kann, regnet es weniger. Die Flächen bleiben trocken und es kann kein weiterer Regen durch Verdunstung entstehen. Trockenheit und Flächenversiegelung hängen somit unmittelbar zusammen.   

„Wir gehen davon aus,“ so der klimapolitische Sprecher der SPD, Rolf von Lünen, „dass sich die Summe der Dachbegrünungen klimatisch positiv auswirken wird. Durch die Fähigkeiten der Pflanzen, den Staubgehalt in der Luft zu reduzieren und Atemgifte zu binden, wird die Luftqualität verbessert werden. Zusätzlich wird durch die Erzeugung von Sauerstoff, die Bindung von CO2 und die Luftbefeuchtung das örtliche Klima angenehmer werden.“

Für die Bewohner*innen der (dach)begrünten Häuser erwartet die SPD zudem einen höheren Wohnkomfort, das rechtfertige die zusätzlichen Kosten. Denn bei hohen Außentemperaturen wird die Raumtemperatur im jeweiligen Gebäude durch die Verdunstungskälte angenehm gesenkt. Bei niedrigen Außentemperaturen kann eine Dachbegrünung sogar die Heizkosten senken. Bei einer zusätzlichen Fassadenbegrünung ist in den Sommermonaten eine Wirksamkeit der Begrünung auch in der näheren Umgebung des Gebäudes messbar. Eine grüne Stadt erhöht die Lebensqualität und damit die Werte der Häuser und Gebäude. Mehr Grün zieht neue Bürger*innen in die Stadt. Das erhöht letztlich auch Steuereinnahmen. Die SPD Schwerte betrachtet die Maßnahme als den Beitrag einer Kommune im Kampf gegen den uns alle bedrohenden Klimawandel. 

PM: SPD Schwerte

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