CDU und Grüne fordern Mitarbeiterbefragung

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(Foto: © Th.Schmithausen)

Die Schwerter Fraktionen von CDU und Bündnis90/Die Grünen haben mit Datum vom 21. Juni die Durchführung einer Mitarbeiterbefragung beantragt.

Hier der Antrag:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um Aufnahme des nachstehenden Antrages in die Tagesordnung.

Beschlussvorschlag:

Die Fraktionen CDU und Bündnis90 / Die Grünen regen an, eine Mitarbeiterbefragung mit professioneller Unterstützung durchzuführen.

Begründung: 

Im sich verschärfenden Wettbewerb um qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss sich eine Kommune wie Schwerte – umringt von größeren Städten mit besseren Verdienstmöglichkeiten – besonders viele Gedanken um nicht-monetäre Aspekte der Zufriedenheit ihres Personals machen. 

Unstrittig ist, dass der Arbeitszufriedenheit eine hohe Bedeutung zukommt. Ein gutes Betriebsklima stärkt die Attraktivität des Arbeitgebers Stadt abseits der definierten Besoldungsmöglichkeiten.  

Was ist das Alleinstellungsmerkmal der Stadtverwaltung Schwerte? Warum arbeiten die Menschen für Schwerte und nicht für eine andere Stadt? Was läuft gut in der Zusammenarbeit, was könnte noch verbessert werden? Welche sind die Werte, die uns verbinden?

Antworten auf diese Fragen und noch mehr kann eine professionell durchgeführte Befragung der Mitarbeitenden liefern. Auf dieser Basis kann ein transparentes und aktuelles Stimmungsbild gewonnen werden. Aspekte wie Führungsqualität, Arbeitsbedingungen, Arbeitsflexibilität, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Fortbildungsmöglichkeiten, Entwicklungsperspektiven könnten abgefragt und analysiert werden.

Insbesondere in den zwei Pandemie-Jahren wurde die Mitarbeiterschaft einerseits hoch belastet, konnten andererseits auch Erfahrungen mit neuen Formen der Arbeit und Zusammenarbeit gesammelt werden (Homeoffice, Video-Konferenzen, Zunahme digitaler Kommunikation etc.). Insofern erachten wir auch den Zeitpunkt einer Befragung für ideal.


Aus dieser Befragung lassen sich dann konkrete Maßnahmen ableiten, um die Attraktivität der Verwaltung als Arbeitgeber für neue Mitarbeitende und die Zufriedenheit von bestehenden Mitarbeitenden zu erhöhen. Zudem hilft es der Verwaltungsspitze, Arbeitsprozesse effizienter und effektiver zu steuern. Eine solche Mitarbeiterbefragung ist darüber hinaus geeignet, Verbesserungspotential aufzuzeigen, dessen Hebung mittelfristig zu nennenswerten Kostenersparnissen führen kann, wenn der Fehlzeitenstand und das Ausmaß der Personalfluktuation reduziert werden.


Wichtig wäre, dass eine Befragung anonym durchgeführt wird und auf freiwilliger Basis beruht.
Gerade in Anbetracht der vielen großen „Baustellen“ und der damit verbundenen Arbeitsbelastung der Verwaltungsmitarbeitenden ist es wichtig, den Menschen Gehör zu verschaffen und zu erfragen, was ihnen wichtig ist.


Aus diesen Gründen bitten wir Beratung und Umsetzung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Marco Kordt ​​​​​(Fraktionsvorsitzender CDU)​,   ​​Bruno Heinz-Fischer (Fraktionsvorsitzender Die Grünen)

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