CDU Schwerte hat Post aus dem Verkehrsministerium

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Foto: © Thomas Schmithausen

Mit dem Neubau des „Musikantenviertels“ in Schwerte-Ergste ergeben sich auch neue Fragestellungen. Vor allem zur Verkehrsführung: Wie kann der Baustellenverkehr möglichst schonend abfließen? Wie können die künftigen Anwohner ihr Musikantenviertel am praktischsten erreichen?

Mit Schreiben vom April dieses Jahres an den Verkehrsminister des Landes NRW, Hendrik Wüst, schlug die CDU Ortsunion Ergste-Villigst vor, einen Kreisel an der B236 zu schaffen und eine Anbindung über die  Letmather Straße, statt über die Schubertstraße.

Diese Verkehrsleitführung erscheint dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und Ortsunionsvorsitzenden Ergste-Villigst, Bernd Krause, sinnvoller. „Nach vielen Gesprächen mit besorgten Anwohnern, die über das ursprüngliche Planverfahren informiert wurden, war klar, dass wir eine vernünftige, ressourcenschonende und nachhaltige Lösung brauchen.“

Er erinnerte Minister Wüst in seinem Schreiben an ein persönliches Gespräch und dessen Zusage, die geplante Verkehrsführung zu überdenken. 
Aus dem Ministerium kam nun die Antwort: Es gebe örtliche Überlegungen, das Neubaugebiet Musikantenviertel statt über eine innerörtliche Erschließung mit einer Direktanbindung an den geplanten Kreisverkehr B 236 / L 675 anzuschließen.

Nach Rücksprache mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW teilt Andreas Kordt aus dem Verkehrsministerium mit:
„Die Straßenzüge der B 236 und der L 675 sind Verbindungsstrecken zwischen den Mittelzentren Iserlohn und Schwerte sowie dem Oberzentrum Hagen. Ihnen obliegt damit eine hohe Verbindungsbedeutung, weshalb sie grundsätzlich als anbaufreie leistungsfähige Straßen gebaut sind. Das gilt auch für den Bereich Ergste.“

Weiter erklärt Kordt, dass die heute bestehende Einmündung der L 675 in die B 236 wegen des hohen Eckverkehrsstromes A 45 – Ergste – Schwerte zeitweise nicht mehr ausreichend leistungsfähig ist und daher zu einem Kreisverkehr umgebaut wird. Zurzeit erstelle man die Ausführungsplanung und plane den Bau für 2022.

Ein weiterer Anschluss einer Kommunalstraße an den Kreisel allerdings würde die Sicherheit und Leichtigkeit des fließenden Verkehrs unterlaufen. Ein solcher Anschluss würde von weiterem, und nicht nur dem Wohnverkehr genutzt. Und damit die Verkehrssicherheit verringert.
Bernd Krause: „Eine weitere Anbindung an den Kreisel wäre wünschenswert gewesen – doch auch so können wir mit der Antwort zufrieden sein: Düsseldorf kümmert sich um unsere Belange vor Ort.“ 

PM: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Schwerte

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