Bündnis Schwerte gegen Rechts nimmt Stellung zu Vorwürfen der Hetzjagd

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Foto: Bündnis Schwerte gegen Rechts

Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:


Stellungnahme zu dem Artikel „AfD sieht sich ‚Hetzjagd auf Kandidaten und Mitglieder‘ ausgesetzt“ vom 01.09.2020, meinschwerte.de, sowie weiteren Vorwürfen der AfD.


Das Bündnis Schwerte gegen Rechts hat es sich, wie der Name schon sagt, zur Aufgabe gemacht, Flagge gegen Rechtsextremismus zu zeigen und zu diesem Thema Aufklärungsarbeit zu leisten. Auch wenn wir sehr bemüht sind, alle Themen im Blick zu haben, müssen wir neidlos anerkennen, dass andere dies auch können und oft sogar schneller sind. Die Ruhrnachrichten sind eine lokale Tageszeitung, die ihre Themen selbstständig wählt: die Artikel zu Herrn Fienes Nazispielen und auch jetzt zu dem DRLG-Vorstandsmitglied Herr Sauer -der gleichzeitig AFD Kandidat ist- haben die Journalistinnen völlig autonom recherchiert. Die können das nämlich auch sehr gut ohne unsere Hilfe. Zum Glück! Menschen, Vereine, oder andere am Telefon zu bedrohen (so der Vorwurf in den sozialen Medien), gehört nicht in unser Repertoire. Wir arbeiten mit der Öffentlichkeit und so eindeutig wie Schwerte sich derzeit gegen Rechts aufstellt, sind solche Methoden auch nicht nötig. Da könnte fast der Eindruck entstehen, dass es Vereinigungen gibt, die genau dies wahrnehmen und deshalb die gute Reputation des Bündnis zerstören möchten? CDU, FDP, Grüne, Linke, SPD und Wfs haben sich bereit erklärt unseren Aufklärungsflyer zu verteilen. Hier stehen alle wirklichen Demokratinnen gemeinsam gegen Rechts. Wir können verstehen, dass das der AfD Angst macht. In Schwerte ist kein Platz für FaschistInnen!
Zu dem Artikel auf MeinSchwerte: Wir möchten uns ganz klar von dem Wort Hetzjagd distanzieren. Die verabredete Jagd 2018 in Chemnitz auf Menschen mit Migrationshintergrund durch Rechte, das war eine Hetzjagd. Dort sind Menschen bedroht, attackiert und verletzt worden. Zeitungsartikel hiermit zu betiteln ist nicht in Ordnung! Außerdem weisen wir hiermit noch einmal auf den Pressecodex hin: Wahrhaftigkeit und Sorgfalt. Wir bitten darum in Zukunft mit uns Kontakt aufzunehmen und generell Sachverhalte zu prüfen. Presse spielt in einer demokratischen Gesellschaft eine wichtige Rolle und sollte sich nicht von der AfD zu Steigbügelhaltern ihrer Lügen und Provokationen machen lassen.

Schwerte, den 03.09.2020
Bündnis Schwerte gegen Rechts

PM: Bündnis Schwerte gegen Rechts

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