Bildung geht uns alle an!

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Dimitrios Axourgos Foto: Stadt Schwerte

Bildung ist für Schwertes Bürgermeister Dimitrios Axourgos eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: In seiner Kolumne unterstreicht das Stadtoberhaupt, dass Investitionen im Zusammenhang mit guten Zugängen zur Bildung unabdingbar sind. Bildungschancen und Bildungsgerechtigkeit müssten im Sinne von Kindern und Gesellschaft Priorität haben.

Liebe Schwerterinnen, liebe Schwerter,

gute Bildung ist der Schlüssel für die gesellschaftliche Teilhabe. Sie soll die Persönlichkeit von Menschen entwickeln, sie zum sozialen Wesen formen. Bildung soll gut ausgebildete Fachkräfte für den Arbeitsmarkt bereitstellen, unsere Wirtschaft wettbewerbsfähig halten. Sie soll Frieden und Demokratie sichern und Wissen auf kulturellen, ökologischen und allen anderen Ebenen weitergeben. Bildung geht also uns alle etwas an und ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

In Schwerte verstehen wir das als Verpflichtung und Auftrag der Generationen. Voraussetzungen für einen bestmöglichen Zugang zur Bildung zu schaffen, ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, der wir uns sehr gerne stellen. Bildung ist stets eine Investition in unsere Kinder. Als Bürgermeister und insgesamt als Verwaltung werden wir – trotz der bescheidenen finanziellen Mittel – alles dafür tun, diesen Bereich weiter zu stärken. Bildung und die passende Infrastruktur dafür sind kein notwendiges Übel, sondern eine absolute Notwendigkeit für die gesamte Stadt, so dass  Einzelinteressen zurücktreten müssen.

Investitionen sind im Zusammenhang mit guten Zugängen zur Bildung unabdingbar. Die Stadt hat schon mehrere Millionen Euro in die Hände genommen, für den Umbau der Grundschule Ergste, den Neubau von Aula und Mensa am Friedrich-Bährens-Gymnasium, für die energetischen Erneuerungen der Gesamtschule Gänsewinkel, die Aula des Ruhrtal-Gymnasiums, hat für neue Fachräume im aktuellen Gebäude der Theodor-Fleitmann-Schule gesorgt und neue Offene Ganztagsschulen für die Heideschule und die Lenningkampschule gebaut. Hinzu kommen Sanierungsmaßnahmen an allen Schulen. Bald soll in Villigst die OGS erweitert werden. Die Albert-Schweitzer-Schule wird neu gebaut werden, wovon das Sportgymnasium FBG profitiert, weil dort auch eine neue, fachgerechte Sportanlage entstehen wird. Der Gesamtschule Gänsewinkel soll einen Anbau für die Fünfzügigkeit erhalten. Das sind nur einige Beispiele.

Hinzu kommt der geplante Neubau der TFG, den der Rat beschlossen hat und von meiner Verwaltung nun umgesetzt werden muss. Diese fünfzügige Schule ist noch im Aufbau begriffen und wird in absehbarer Zeit eine komplette Oberstufe haben. Der aktuelle Standort ist dafür zu klein. Am neuen Standort in Wandhofen können ganz andere und viel bessere Voraussetzungen für die optimale Vermittlung von Lerninhalten entstehen.

Es geht in allen Projekten um Bildungschancen und Bildungsgerechtigkeit, und das muss im Sinne unserer Kinder und unserer Gesellschaft Priorität haben. Die Erfüllung der Daueraufgabe Schulentwicklung sind wir nachfolgenden Generationen schuldig.

Herzlichst

Dimitrios Axourgos

Bürgermeister der Stadt Schwerte

Quelle: Stadt Schwerte

2 KOMMENTARE

  1. Das ist ehrlich eine Farce, wie hier mit Fördermitteln bzw.noch Schlimmer mit Steuergeldern umgegangen wird und das noch mit den Geldern unser Ur Enkel…Kredite bis zu 80jahre, wo sind die Gutachten die Aussagen das ein Aufstocken nicht möglich ist, wo die Gutachten das nicht bereits versiegelte Flächen wie z.b das des Allwetterbades bebaut werden kann…nein, da ist es einfacher 100millionen Euro auszugeben und auf der wirklich grünen Wiese zu bauen und zu planen…ist ja nicht Ihr Geld Herr Axourgos…weiterhin werden solche Entscheidungen noch in nicht öffentlichen Sitzungen abgehalten, damit die Gegenwehr bloss zu spät kommt.Kein Schwerter Bürger ist glaube ich gegen Bildung, aber viele gegen unsinnige Bauerei und Geldverschwendung, dieses zeigen glaube ich die aktuellen Bürgerinitiativen die es zu Hauf gibt. Mit vernünftiger Planung hat dies nichts mehr zu tun und auch nichts mit einem Bürgernaher Politik, wofür Schwerte angeblich wirbt.

  2. Die Grünzüge zwischen den Ortsteilen müssen unbedingt erhalten bleiben. Nur Grünflächen können in den durch die Klimaveränderungen häufiger zu erwarten Hitzeperioden abfangen.
    Was immer mehr Bodenversiegelung anrichten kann, haben wir in Deutschland und Nachbarländern in den letzten Tagen bitter erfahren müssen.
    Klima- und Naturschutz schützt letztendlich uns selbst und sollte mittlerweile selbstverständlich sein. Leider ist im Moment in Schwerte das Gegenteil der Fall und immer mehr Bauflächen werden ausgewiesen, bzw. Straßen, Autobahnen ausgebaut und damit Grünflächen vernichtet. Schulen kann man renovieren, erweitern bzw. auf schon versiegelten Flächen bauen.
    Lasst uns Schwerte naturnah und klimafreundlich erhalten – die nächsten Generationen werden es uns danken!

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