Belebung am Arbeitsmarkt setzt sich fort

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Belebung setzt sich fort - Deutliche regionale Unterschiede Grafik: Kreis Unna

Im Kreis Unna reduzierte sich die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 192 auf 16.213. Im Vergleich zu Juni 2020 ging die Arbeitslosigkeit um 781 (-4,6 Prozent). zurück. Die Arbeitslosenquote sank erneut um 0,1 Punkte auf 7,6 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 7,9 Prozent.
„Auch im Juni zeigte sich der Arbeitsmarkt im Kreis Unna aufnahmefähig, was zu einem erneuten Abbau der Arbeitslosigkeit führte“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die Entwicklung der vergangenen Wochen und ergänzt: „Insbesondere der Vergleich zum Vorjahr fällt positiv aus, damals gab es über 780 Arbeitslose mehr.“ Zwar spiegelten die aktuellen Werte immer noch deutlich den Einfluss der Pandemie wider, aber: „Wir nähern uns Monat für Monat den guten Werten aus der Zeit vor der Pandemie an und haben bis heute fast ein Drittel des Corona-Anstiegs abbauen können.“

Diese positive Entwicklung wird sich laut Helm fortsetzen, voraussichtlich jedoch unterbrochen vom saisonal typischen Anstieg während der Sommerferien.

Kurzarbeit

Bislang sind seit Beginn der Pandemie rund 4.950 Anzeigen auf Kurzarbeit für rund 109.880 Beschäftigte eingegangen. Mittlerweile liegen außerdem die finalen Zahlen zur tatsächlich in Anspruch genommenen Kurzarbeit bis einschließlich Dezember vor. Danach wurde Kurzarbeitergeld im Kreis Unna im April für 37.675 Beschäftigte aus 2.324 Betrieben ausgezahlt. Ab Juni 2020 schwächte sich die Anzahl an betroffenen Betrieben ab und erreichte den bislang niedrigsten Wert im Oktober. Damals wurde in 859 Betrieben von 7.231 Beschäftigten im Kreis Unna kurzgearbeitet. Im November und Dezember stieg die Anzahl im Zuge des erneuten Shutdowns noch einmal an.

Zu- und Abgänge auf dem ersten Arbeitsmarkt

Im Berichtsmonat meldeten sich 810 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 24 Personen (-2,9 Prozent) weniger. Im Vergleich zu Juni 2020 waren es 114 Personen (-12,3 Prozent) weniger. Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 833 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 55 weniger als im Vormonat (-6,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren es 150 Personen (+22,0 Prozent) mehr, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

In sieben Kommunen des Kreises Unna entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat rückläufig. Den größten Abbau verzeichnete Bergkamen (-3,0 Prozent bzw. 74 auf 2.372). Danach folgen Schwerte (-1,9 Prozent bzw. 31 auf 1.560), Lünen (-1,5 Prozent bzw. 70 auf 4.586), Kamen (-1,1 Prozent bzw. 20 auf 1.875), Bönen (-1,1 Prozent bzw. acht auf 747), Werne (-0,8 Prozent bzw. sieben auf 920) und Unna (-0,7 Prozent bzw. 16 auf 2.127). Am geringsten stieg die Arbeitslosigkeit in Fröndenberg an (+1,0 Prozent bzw. sechs auf 598), danach folgen Selm (+1,6 Prozent bzw. 14 auf 909) und Holzwickede (+2,8 Prozent bzw. 14 auf 519).

Quelle: Kreis Unna

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