„Alt sein“ für einen Tag an der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule

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Foto: Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V.

Am 1. Oktober war der Tag des Alter(n)s. An diesem Tag soll auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen und Hochbetagter aufmerksam gemacht werden. Anlässlich dieses Datums führten die Schulsozialarbeiter Jessica Berger und Michael Bredenbeck gemeinsam mit AWO Quartiersmanagerin Anna Rademacher in der vergangenen Woche ein besonderes Projekt mit den fünften Klassen der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule durch.

An drei Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler mögliche Aspekte des Älterwerdens kennenlernen. Mithilfe eines Alterssimulations- Anzuges versetzten sich die Kinder in die Lage gebrechlicher Personen. Gewichte auf Armen, Beinen und dem Rücken erschwerten Bewegungen. Kopfhörer und eine Brille mit Gelbfilter schränkten die Wahrnehmung ein. Auch eine Demenzerkrankung  und die damit einhergehende Störung der Wahrnehmung und Motorik konnten durch eine Übung simuliert werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten hierfür ein Muster vor einem Spiegel nachzeichnen, während ihre eigene Hand von einem Kasten verdeckt war, sodass sie die eigenen Bewegungen nur im Spiegel nachverfolgen konnten. In einem Rollstuhl- und Rollator-Parcours  konnten die Kinder erleben wie schwierig die Fortbewegung bei eingeschränkter Mobilität sein kann, da selbst kleine Stufen eine große Hürde darstellen können.

Im Anschluss sprachen die Kinder über die an dem Tag gemachte Erfahrung einmal „alt zu sein“. Sie konnten die besondere Situation der älteren Menschen nun besser verstehen und hatten zahlreiche Ideen, wie man Seniorinnen und Senioren mit bestimmten Einschränkungen unterstützen und helfen könnte. Die Schülerinnen und Schüler erkannten aber auch, dass das Alter(n) nicht zwangsläufig mit diesen Einschränkungen einhergehen muss. Sie wissen, dass das Alter(n) auch schönen Seiten hat, denn beispielsweise die Rente und die dadurch gewonnene Zeit kommt auch ihnen zu Gute: Viele Kinder berichteten von ihrer gemeinsamen Zeit mit ihren Großeltern, die sie sehr schätzen.

PM: Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V.

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