Sonntag, September 6, 2026
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Zapp setzt auf Sonnenstrom und Großspeicher

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Foto: Zapp

Die Zapp AG treibt am Standort Schwerte-Ergste den Ausbau erneuerbarer Energien voran. Bürgermeister Dimitrios Axourgos und der Technische Dezernent Christian Vöcks informierten sich bei einem Besuch des Unternehmens über die neue Freiflächen-Photovoltaikanlage und die weiteren Pläne.

Seit März sind rund 16.400 PV-Module mit einer Gesamtleistung von 10,3 Megawatt-Peak in Betrieb. Zusammen mit den bereits vorhandenen Dachanlagen verfügt Zapp damit über eine Photovoltaikleistung von insgesamt 11,8 Megawatt-Peak. An sonnigen Tagen kann die Anlage zeitweise den gesamten Strombedarf des Werkes decken. Überschüssige Energie wird ins öffentliche Netz eingespeist. Für 2027 erwartet das Unternehmen eine Jahresstromerzeugung von mehr als zehn Millionen Kilowattstunden.

Realisiert wurde die Anlage gemeinsam mit der Familie Papendieck auf deren Flächen unmittelbar am Werk. Von den ersten Planungen bis zur Inbetriebnahme vergingen rund dreieinhalb Jahre. Bürgermeister Axourgos lobte die schnelle Umsetzung und die Zusammenarbeit von Unternehmen, Verwaltung und Politik. Auch Vöcks betonte, dass bislang keine vergleichbare Anlage in Schwerte so schnell realisiert worden sei.

Als nächster Schritt ist ein Großbatteriespeicher mit einer Kapazität von zehn Megawattstunden geplant. Er soll überschüssigen Solarstrom speichern, für die Produktion bereitstellen und gleichzeitig dabei helfen, Lastspitzen zu reduzieren und den Stromeinkauf zu optimieren.

Zapp will damit seine Eigenversorgung weiter steigern und in den kommenden zwei Jahren am Standort Schwerte einen Autarkiegrad von bis zu 40 Prozent erreichen. Axourgos sieht in dem Projekt ein Beispiel dafür, wie industrielle Produktion und Klimaschutz miteinander verbunden werden können.

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