Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat die SPD in Schwerte zu einer besonderen Veranstaltung eingeladen – mit einem klaren Ziel: den Menschen hinter den Nachrichten Raum zu geben.
Zu Beginn berichteten drei Ukrainerinnen sehr eindrucksvoll und berührend von ihren persönlichen Erfahrungen. Sie erzählten von der Widerstandskraft ihrer Landsleute, von aktuellen Bombenangriffen und ihren Sorgen um ihre Familien und Freunde in der Heimat. Besonders unter die Haut ging der Bericht eines jungen Mannes über die Situation von jungen Ukrainerinnen und Ukrainern in Deutschland. Ihre Geschichten machten insgesamt deutlich, wie tief der Krieg in das Leben Einzelner eingreift – und wie wichtig konkrete Solidarität bleibt.
Anschließend hielt der Europaabgeordnete Tobias Cremer einen flammendes Plädoyer für eine nachhaltige Unterstützung der Ukraine, dessen Klarheit und Entschiedenheit die zahlreichen anwesenden Ukrainerinnen sehr beeindruckte. In der anschließenden Diskussion wurde die europäische Perspektive diskutiert. Dabei ging es um die weitere Solidarität mit der Ukraine, aber auch um die Frage, wie Frieden und Sicherheit in Europa langfristig gesichert werden können.
Im letzten Teil der Veranstaltung hatten die etwa 70 Besucherinnen und Besucher dann die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen und ukrainische Kultur zu genießen: Viele ukrainische Gäste hatten Zutaten für einen reichhaltigen Imbiss mitgebracht. Musiker sangen ukrainische Lieder und eine ukrainische Künstlerin präsentierte ihre Bilder.
Die Veranstaltung war geprägt von großer Offenheit und intensiven Gesprächen.„Gerade die direkten Begegnungen machen deutlich, worum es wirklich geht: um Menschen, ihre Würde und ihre Zukunft“, so das Fazit der Veranstalterinnen und Veranstalter.
Die SPD Schwerte sieht sich in ihrem Engagement bestärkt, weiterhin Räume für Austausch, Information und Solidarität zu schaffen.
PM: SPD Schwerte





