Thriller aus der Schwerter Mitte: Filmreif für Kulisse als Kunst-Galerie

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Foto: Schwerter Mitte

Christina Oraniants dreht „Drei Löffel Zucker“ in den Räumen der Bürgerstiftung: Was wird aus Annabella?

Was wird aus Annabella? Diese sorgenvolle Frage stellt sich in dem Thriller „Drei Löffel Zucker“ unter der Regie von Christina Oraniants, zu dem auch Szenen in den Räumen der Bürgerstiftung Schwerter Mitte am Cava-Platz gedreht wurden. Sie waren als Kulisse für eine Kunst-Galerie von den Studierenden der Ruhr-Akademie Schwerte angefragt worden.

„Es bestand durch ein gemeinsames Projekt bereits ein guter Kontakt zu der Regisseurin. Wir binden gerne junge Menschen ein und haben daher die Dreharbeiten der Studierenden mit Freude unterstützt“, erklärt Martina Horstendahl, Ensemble-Leiterin der Schwerter Mitte. 

Insgesamt 23 Mitwirkende – 12 Crew-Mitglieder, 3 Schauspieler:innen und 8 Kompars:innen – gehören zu dem Team von Christina Oraniants, die das geschäftige Arbeiten in der Schwerter Mitte gut durchorganisiert im Griff hat. Sie ist eine von lediglich vier Frauen innerhalb ihres 18köfpigen Semesters. Die junge Studentin, die in Schwerte aufgewachsen ist, legt mit diesem 15minütigen Werk ihre Zwischenprüfung nach dem 3. Semester ab. 

Christina Oraniants führt dabei nicht nur Regie, sondern hat auch das Drehbuch geschrieben. „Ich wollte schon immer Regisseurin werden und auch selber schreiben,“ erklärt die Filmemacherin und fährt fort: „Für das Drehbuch habe ich ein halbes Jahr gebraucht. Dabei hatte ich eine klare Vorstellung vom Ausgang des Films. Ich habe also am Ende begonnen und die Geschichte darum herumgebaut und auf dieses Ende hingeführt.“

Das Ergebnis von vier Tagen Dreharbeiten ist ein Thriller nach ihrem großen Vorbild David Fincher, der unter anderem Filme wie „Sieben“, „Alien3“ und „Verblendung“ gedreht hat. In Oraniants Thriller begibt sich Annabella auf eine Fotoreise durch verschiedene Metropolen, um ihren Eltern auf dem Dorf zu beweisen, dass die große weite Welt nicht so gefährlich und korrupt ist, wie die Familie denkt – oder doch? Wie es Annabella letztlich ergeht, können die Zuschauer:innenzunächst auf diversen Film-Festivals erfahren, zu denen der Streifen als Erstes eingereicht wird. Danach wird er dann veröffentlicht und auch für die Schwerter:innen  zu sehen sein. 

„Wir freuen uns schon sehr darauf, den Film dann auch bei uns präsentieren zu können“, ist Martina Horstendahl schon höchst gespannt auf das Ende des Thrillers aus der Schwerter Mitte.

PM: Schwerter Mitte

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