Studenten der Uni Witten/Herdecke leisten Notdienst in Schwerte

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Mit der Wittener Studentin Friederike Bayer-Helms absolvierte Haus- und Notarzt Dr. Lucas Bisplinghoff am vergangenen Samstag den 24-Stunden-Dienst. Feuerwehrchef Wilhelm Müller (r.) und Moritz Steffan (l.), Abteilungsleiter Rettungsdienst, wünschten ein gutes Gelingen. Foto: Stadt Schwerte

Um weitere wichtige Erfahrungen im medizinischen Bereich zu erlangen, können Studierende der Universität Witten/Herdecke immer wieder samstags Notarzteinsätze in Schwerte begleiten. Das geschieht im Rahmen des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projektes „Localhero“ und ist Teil einer Kooperation zwischen dem Rettungs-dienst der Feuerwehr Schwerte, dem Marienhospital und dem Schwerter Hausarzt Dr. Lucas Bisplinghoff.

Das Projekt soll ein Baustein sein für die Stärkung der hausärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen. Deshalb wurde ein praxisnahes Ausbildungskonzept zur Steigerung der Attraktivität des Fachs Allgemeinmedizin für junge Mediziner*innen geschaffen. Die studentische Ausbildung geschieht durch das praxisorientierte Studium in Witten/Herdecke direkt vom ersten Semester an, sodass die Studierenden in Anamnese und körperlicher Untersuchung geschult sind.

Dr. Bisplinghoff, der neben seiner hausärztlichen Tätigkeit in Schwerte noch wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeinmedizin und ambulante Gesundheitsversorgung (iamag) der Universität Witten/Herdecke und Projektleiter von LOCALHERO ist, stellte den Kontakt zur Feuerwehr Schwerte und dem Marienhospital her. „Die Studierenden freuen sich schon sehr, die Stadt Schwerte sowie die Schwerter Krankenhauslandschaft kennenzulernen. Ein großes Dankeschön geht hier an die Feuerwehr Schwerte und den ärztlichen Kollegen David Ammon als Leiter des Notarzteinsatzfahrzeugs und an das Marienhospital, die diese Kooperation möglich machen“, so Bisplinghoff. Er leistete gemeinsam mit der Studentin Friederike Bayer-Helms am vergangenen Samstag den Notarzdienst

 Die Schwerter Rettungswache ist schon seit 1997 als Lehrrettungswache durch den Kreis Unna anerkannt. Das Marienhospital hofft, dass „der Standort Schwerte für junge Mediziner*innen bleibt und wir sie auch für unser Haus begeistern können“, sagt Detlev Schnittker, Pressesprecher des Marienhospitals.

PM: Stadt Schwerte

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