Stellungnahme der Schwerter Grünen zur Schuldiskussion

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Archivbild

Die Debatte um den Standort der TFG hat sich zugespitzt. Das ist nachvollziehbar: Bildung muss ein hoher Stellenwert beigemessen werden. Es ist richtig darüber zu streiten, wo und wie Bildung in Schwerte gelingen kann.
Als Grüne setzen wir uns seit jeher für Bildungsgerechtigkeit ein. Wir sind überzeugt davon, dass Gesamtschulen dazu einen maßgeblichen Beitrag leisten. Um möglichst vielen Schwerter Schülerinnen und Schülern langes gemeinsames Lernen zu ermöglichen, haben wir die Gründung einer zweiten Gesamtschule, der TFG, im Jahr 2015 maßgeblich unterstützt. Heute geht es darum, die TFG zu stärken, ihr ein Gebäude und eine Ausstattung zu geben, die der Zeit und ihrem pädagogischen Konzept angemessen sind. Das kann am jetzigen Standort gelingen. Ein schneller Beginn der Planungen und der Baumaßnahmen ist für uns zentral.
Voraussetzung dafür ist, die von Polemik und persönlichen Angriffen durchzogene Diskussion der letzten zwei Wochen zu beenden. Die Herausforderungen, vor denen alle Beteiligten, zuvorderst die Schulgemeinschaft, jetzt stehen, erfordern ein konstruktives und sachorientiertes Ringen um die besten Lösungen. Das ist die Art des Streitens, die Bildung verdient.
Der Vorstand
Bündnis 90 / Die Grünen OV Schwerte

1 Kommentar

  1. Ihr lieben Grünen,
    es ist ja schon eine Anmaßung sich über den eindeutigen Willen der Schule brutal hinweg zu setzen. Die Schule möchte nicht am aktuellen Ort jahrelang in Lärm, Dreck und Provisorien arbeiten, das ist auch meiner Ansicht nach absolut unzumutbar und hat mit Bildungsgerechtigkeit aber sowas von gar nichts mehr zu tun.
    Offenbar habt ihr schon zugesehen, als die II. Gesamtschule in dieses völlig unzureichende Gebäudekonstrukt am Bohlgarten einziehen musste, habt über Jahre beobachtet, wie Kollegium und Schüler trotz miserabelster Ausstattung ruhig und unauffällig, geduldig und konstruktiv, ideenreich gearbeitet haben. Und zum Dank spendiert ihr der Schulgemeinschaft jetzt immer noch nicht die Umgebung, die Räume, die Ausstattung, die sie sich wünscht und dringend braucht.
    Bitte geht noch einmal in euch und überlegt gut, was ihr da tut.
    Wer meldet seine Kinder in einer Baustellenumgebung an? Welche Lehrkraft bewirbt sich für so eine vernachlässigte Schule?
    Beste Grüße!

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