Sondierung beendet: Kein Kampfmittel am Schwerter Busbahnhof 

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Der Busbahnhof ist sauber: Kampfmittel wurden dort nicht gefunden. Jetzt wird er wieder in den alten Zustand versetzt. Foto: Stadt Schwerte / Ingo Rous

Gute Nachrichten für die Ruhrstadt: Am Schwerter Busbahnhof sind keine Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Zu einer Evakuierung wird es demnach nicht kommen.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst in Arnsberg (KBD) hat auf Anfrage der Stadt mündlich mitgeteilt, dass er die Sondierung abgeschlossen habe. Mehr als einen Monat lang hat die heiße Phase der Sondierung am Busbahnhof gedauert. Immer wieder sind der KBD und die beauftragte Firma auf Auffälligkeiten gestoßen, die sich aber nach Messungen als alte Leitungen, Metallschrott oder Kabelschächte entpuppt hatten, die auf keiner Karte verzeichnet waren. Zuletzt blieben noch drei Punkte an einem Wartehäuschen über, für die ein Spezialgerät nach Schwerte transportiert werden musste. Aber auch hier erhärtete sich der Verdacht auf ein Kampfmittel nicht.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos nahm die gute Nachricht mit Erleichterung auf. „Ich bin sehr froh, dass kein Kampfmittel gefunden worden ist und wir keine Evakuierung vornehmen müssen“, sagte das Stadtoberhaupt. „Ich danke allen Beteiligten für die sorgfältige Arbeit“.

Auf eine Evakuierung hatte sich die Stadt akribisch vorbereitet. Notfallpläne lagen schon fertig ausgearbeitet in den Schubladen. Sie müssen jetzt nicht mehr greifen. Am Busbahnhof ist man stattdessen schon dazu übergegangen, alles wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.

PM: Stadt Schwerte

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