Bei bestem Sommerwetter hat die Steuerungsgruppe Altes Rathaus Westhofen am Samstag, 22. August, zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum Sommerfest am Kirchplatz 8 begrüßt. Bei Musik, kulinarischen Angeboten, Kunst und vielen persönlichen Gesprächen stand vor allem eines im Mittelpunkt: die Zukunft des Alten Rathauses als möglicher neuer Treffpunkt für die Menschen in Westhofen.
Den offiziellen Auftakt übernahm der Erste Beigeordnete der Stadt Schwerte, Kenan Yildiz. Er begrüßte die Gäste herzlich und würdigte das Engagement der zahlreichen Beteiligten, die das Sommerfest gemeinsam auf die Beine gestellt hatten. Anschließend entwickelte sich auf dem Kirchplatz schnell eine lebendige und entspannte Atmosphäre.
Auch für die jüngsten Besucherinnen und Besucher war bestens gesorgt. Das Jugendzentrum Westhofen hatte im Gebäude eine Kreativstation eingerichtet. Auf der Wiese hinter der Kirche wartete zusätzlich ein abwechslungsreiches Spielangebot auf die Kinder. Während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kamen, konnten sich die jüngeren Gäste kreativ betätigen und gemeinsam spielen.
Für den passenden musikalischen Auftakt in den Nachmittag sorgte die Big Band der Musikschule Schwerte. Mit ihrem abwechslungsreichen Programm brachte sie Schwung auf den Kirchplatz und unterstrich den sommerlichen Charakter der Veranstaltung. Die Musikerinnen und Musiker wurden dafür mit viel Applaus bedacht.
Das Alte Rathaus im Mittelpunkt
Neben dem geselligen Beisammensein hatte das Sommerfest jedoch auch einen wichtigen inhaltlichen Schwerpunkt. Die Steuerungsgruppe Altes Rathaus Westhofen nutzte die Veranstaltung, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern die bisherigen Planungen und möglichen Nutzungskonzepte für das historische Gebäude vorzustellen.
In zahlreichen Gesprächen wurde darüber diskutiert, wie sich das Alte Rathaus Schritt für Schritt zu einem offenen Begegnungszentrum für Westhofen entwickeln könnte. Dabei ging es nicht nur um konkrete Nutzungsmöglichkeiten, sondern auch um die Frage, wie die Menschen aus dem Stadtteil ihre eigenen Ideen und Fähigkeiten einbringen können.
Die Steuerungsgruppe nutzte das Sommerfest deshalb auch ganz bewusst, um für das Projekt zu werben und weitere Interessierte für eine Beteiligung zu gewinnen. Das Alte Rathaus soll perspektivisch ein Ort werden, an dem unterschiedliche Generationen und Gruppen zusammenkommen, Ideen entwickeln und gemeinsam Projekte verwirklichen können.
Kunst an zwei Orten
Passend zum Sommerfest war zudem die Ausstellung „Zwei Orte, zwei Sprachen: Abstraktion und Wirklichkeit“sowohl in der Kirche als auch im Alten Rathaus zu sehen. Die beiden Künstlerinnen Elvira Sürig und Birgit Ritters standen den Besucherinnen und Besuchern persönlich für Fragen und Gespräche zu ihren Werken zur Verfügung.
Die Verbindung von Kirche und Altem Rathaus verlieh der Ausstellung dabei einen besonderen Rahmen. Die Besucherinnen und Besucher konnten beide Ausstellungsorte erkunden und sich anschließend über die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze austauschen.
Kuchen, Waffeln und Gespräche
Auch kulinarisch hatte das Sommerfest einiges zu bieten. Besonders großen Zuspruch fand das reichhaltige Kuchenbuffet, das durch zahlreiche Spenden aus Westhofen zusammengestellt worden war. Dazu gab es frische Waffeln, Kaffee und weitere Getränke. Wer es lieber herzhaft mochte, konnte sich am Grill bedienen.
An den Tischen auf dem Kirchplatz blieb viel Zeit für Gespräche. Nachbarn trafen sich, Bekannte tauschten sich aus und viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre über das Alte Rathaus und seine mögliche Zukunft zu informieren.
Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war das Orgelkonzert von Dirk Menzenbach in der Kirche. Damit wurde dem Sommerfest auch eine musikalisch-kulturelle Note verliehen.
Viele Helfer machen das Fest möglich
Getragen wurde die Veranstaltung von zahlreichen engagierten Gruppen, Initiativen und Helferinnen und Helfern aus Westhofen. Sie sorgten mit Ideen, Organisation, technischer Unterstützung, Ausstattung, Kuchenspenden und tatkräftigem Einsatz dafür, dass das Sommerfest zu einem gelungenen Nachmittag werden konnte.
Die Steuerungsgruppe Altes Rathaus Westhofen bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für deren Unterstützung. Ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen wäre eine Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen.
Als am Abend langsam die Sonne über dem Kirchplatz unterging, saßen viele Gäste noch zusammen. Gespräche wurden fortgesetzt, Getränke genossen und der Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen gelassen.
Für die Steuerungsgruppe fiel das Fazit entsprechend positiv aus: Das Sommerfest hat nicht nur für gute Stimmung und Begegnungen gesorgt, sondern zugleich gezeigt, wie groß das Interesse an der Zukunft des Alten Rathauses ist. Viele Gespräche, Ideen und neue Kontakte könnten damit einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem offenen Begegnungsort für Westhofen darstellen.






