Von Meike-Corina Kühne-Schmithausen
Heute fand im Schwerter Rathaus auf Einladung von Birgit Wippermann eine neue Sitzung des Runden Tisches zugewanderter Frauen statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Sozialarbeit und Wirtschaft folgten der Einladung, um sich gemeinsam über die Integration von Frauen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt auszutauschen.
Mit dabei waren u. a. Birgit Lohmann vom AK Asyl, Vertreterinnen der AWO, der Diakonie, des AK Schwerter Frauengruppen, des Frauenforums Kreis Unna und von Global Girl Media Germany e.V.. Auch aus der Verwaltung waren Teilnehmerinnen des Familienbüros, des Integrationsrates und des Jugendamtes anwesend.
Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, wie der Einstieg in die Berufswelt erleichtert und Hürden auf dem ersten Arbeitsmarkt abgebaut werden können. Dabei wurden vielversprechende neue Ideen entwickelt, darunter eine mögliche Verknüpfung mit dem diesjährigen Berufs- und Karrieretag in Schwerte.
Neben den sozialen und kommunalen Akteuren brachten auch Vertreter aus der Wirtschaft und dem Jobcenter wertvolle Perspektiven in die Diskussion ein. Roland Klemmt vom Unternehmerverband US 2 sowie Ralf Hoja (Arbeitgeberservice Jobcenter Schwerte) und Jennifer Hülser (Teamleiterin Markt und Integration), sorgten für eine praxisnahe Sicht auf die aktuellen Herausforderungen und Chancen.
Die heutige Sitzung hat gezeigt, dass es nicht an Engagement und Ideen mangelt – nun geht es darum, konkrete Maßnahmen umzusetzen. Die Möglichkeit, den Berufs- und Karrieretag als Plattform zur Arbeitsmarktintegration zu nutzen, wird in den kommenden Wochen weiter geprüft.
Mit einem starken Netzwerk und neuen Impulsen im Gepäck zeigt sich: Der Runde Tisch bleibt eine wertvolle Institution für die Zukunft der Arbeitsmarktintegration in Schwerte.
Der Ruhrblick wird weiter über die Entwicklungen berichten.






