Das Familienunternehmen Neuhoff investiert weiter in seinen Kundendienst und erweitert sowohl den technischen Reparaturservice als auch die hauseigene Kaffeewerkstatt. Damit reagiert das Unternehmen nicht nur auf die steigende Nachfrage nach Reparaturen, sondern greift auch den Gedanken des geplanten „Rechts auf Reparatur“ auf, mit dem die Bundesregierung die Lebensdauer von Elektrogeräten verlängern und Elektroschrott reduzieren möchte.
„Wir warten nicht, bis das Gesetz in Kraft tritt, sondern investieren schon heute in zusätzliche Service- und Reparaturkapazitäten“, erklärt Geschäftsführer Charly Neuhoff. Das Unternehmen mit Standorten in Schwerte und Dortmund habe deshalb sein Team gezielt verstärkt.
Eine zentrale Rolle übernimmt dabei Alexander Birkel. Der 48-Jährige ist seit Juni für Neuhoff tätig und bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Wartung und Reparatur von Kaffeevollautomaten mit. Zuvor arbeitete er in einem Fachbetrieb in Hattingen. Parallel dazu wurde die Kaffeewerkstatt am Dortmunder Hauptsitz umfassend modernisiert. Dort kommen moderne Diagnosegeräte und herstellerspezifische Software zum Einsatz, um Fehler präzise zu analysieren und Reparaturen effizient durchzuführen.
Neu ist zudem, dass die Werkstatt in den sichtbaren Bereich des Ladenlokals an der Märkischen Straße integriert wurde. Kundinnen und Kunden können den Technikern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und sich direkt vor Ort über Reparatur- und Wartungsmöglichkeiten informieren. Als zertifizierte Fachwerkstatt für Hersteller wie Jura, Nivona und Miele erfüllt Neuhoff dabei hohe Qualitätsstandards. Durch die Erweiterung sollen Bearbeitungszeiten verkürzt und zusätzliche Servicekapazitäten geschaffen werden.
Neben Kaffeevollautomaten reparieren drei weitere Servicetechniker Elektrogeräte aller Art – darunter Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspüler, Kühlgeräte und Herde. Zum Kundenkreis gehören sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Arztpraxen, Kanzleien und gastronomische Betriebe. Dabei spielt es keine Rolle, wo die Geräte ursprünglich gekauft wurden.
„Die meisten Menschen und Unternehmen möchten ihre Elektrogeräte möglichst lange nutzen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, qualifizierte Betriebe zu finden, die Reparaturen anbieten. Deshalb investieren wir bewusst in Fachpersonal und Serviceangebote“, begründet der 32-jährige Unternehmensleiter den Ausbau des Kundendienstes. Mit der Erweiterung setzt Neuhoff ein Zeichen für Nachhaltigkeit und einen stärkeren Fokus auf Reparatur statt Neukauf.





