Nachfrage nach Weiterbildung ist auch in der Krise groß – Bildung+Lernen berät Jobsuchende auf Digitaler Weiterbildungsmesse

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Per Videochat berieten Saliha Dreisewerd (Fachbereichsleiterin Sprache und Integration) sowie Silke Rönnberg-Grohs (Fachbereichsleiterin Berufliche Weiterbildung) die Teilnehmer der Digitalen Weiterbildungsmesse Ruhr, die sich für die vielfältigen Angebote der Bildung+Lernen interessierten. Foto: Gemünd/AWO RLE

Sich neu orientieren, weiterbilden und darüber vielleicht ein ganz neues Berufsfeld erschließen: Die Nachfrage nach Weiterbildung ist auch in der Corona-Krise ungebrochen. Doch die Möglichkeiten, sich über Weiterbildungsangebote zu informieren, sind in der Pandemie eingeschränkt: Alle großen Weiterbildungsmessen, die üblicherweise im Frühjahr einen Überblick über Anbieter und Programme geben, fallen in diesem Jahr in Präsenz aus – teilweise schon zum zweiten Mal.

Die Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr bietet da die Chance, sich online mit den entsprechenden Fachberater*innen auszutauschen und wertvolle Hinweise zu bekommen. Die Bildung+Lernen gGmbH, eine Tochtergesellschaft der AWO Ruhr-Lippe-Ems, war am 4. Mai bereits zum zweiten Mal dabei. „Wir haben schon innerhalb der ersten Stunde mehrere Kurzberatungen erfolgreich durchgeführt“, sagt Geschäftsführer Thorsten Schmitz, „das zeigt klar, wie groß der Beratungsbedarf und die Nachfrage nach Weiterbildung derzeit ist.“

Experten beantworten viele Fragen

Ob Fragen zur Umschulung zum staatlich anerkannten Erzieher, zu berufsbegleitenden Seminaren für Fach- und Führungskräfte oder zur Qualifizierung zum Betreuungsassistenten: Lukas Döring (Fachbereichsleiter Arbeitsmarktdienstleistungen für Über-25-Jährige), Saliha Dreisewerd (Fachbereichsleiterin Sprache und Integration) sowie Silke Rönnberg-Grohs (Fachbereichsleiterin Berufliche Weiterbildung) beantworteten viele Fragen von Teilnehmern der Digitalen Weiterbildungsmesse.

Über einen digitalen Messestand konnten die Teilnehmer per Video Kontakt zu den Experten der Bildung+Lernen aufnehmen; ein parallel dazu geschalteter Chat ermöglichte auch eine schriftliche Kommunikation. „Es ist ein bisschen schade, dass man keinen direkten Kontakt zu den Teilnehmern hat“, findet Silke Rönneberg-Grohs. Lukas Döring fehlt vor allem der Effekt, der sich an den Messeständen auf einer Weiterbildungsmesse in Präsenz immer wieder einstellt: „Da hören viele Teilnehmer mit zu, wenn man mit einem Teilnehmer eine konkrete Maßnahme bespricht, weil es sie möglicherweise auch interessiert. So etwas fällt digital natürlich weg.“

Teilnehmer bekommen passgenaue Antworten

Trotzdem sind sich alle Experten der Bildung+Lernen einig: „Das digitale Angebot ist enorm wichtig. Der Bedarf ist ja da.“ Geschäftsführer Thorsten Schmitz ergänzt: „Für an Bildung interessierte Kunden ist dies derzeit eine effektive Möglichkeit, sich zu informieren.“ Und die Nachfrage nach den vielfältigen Angeboten der Bildung+Lernen war am Dienstag groß: 25 Teilnehmer der Digitalen Weiterbildungsmesse ließen sich von den Fachleuten im Rahmen eines Videochats persönlich beraten. Im Nachgang der Messe erfolgen nun in vielen Fällen noch ausführlichere Beratungen – immer mit dem Ziel, jedem Teilnehmer das für ihn passende Angebot zur Weiterbildung anzubieten.

PM: Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems

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