Krankenhausverbund stärkt Versorgung der Patienten

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Marienkrankenhaus Schwerte (Foto: © Th. Schmithausen)

Katholische Kliniken in Dortmund, Castrop-Rauxel, Lünen, Werne und Schwerte planen Zusammenschluss.

Gemeinsam Stärken bündeln: Mit einem Verbund wollen vier Katholische Kliniken die Weichen für die Zukunft stellen und die die Versorgung der Patienten stärken. 

Die Träger der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH, Katholische St. Lukas Gesellschaft mbH Dortmund, Marienkrankenhaus Schwerte gem. GmbH und Katholische Klinikum Lünen-Werne GmbH möchten künftig enger als bislang kooperieren und planen daher vorbehaltlich einer kartellrechtlichen Genehmigung einen gesellschaftsrechtlichen Zusammenschluss. Ziel des künftigen Verbundes ist es, die medizinische Versorgung der Patienten in den Krankenhäusern und der Bewohner im Altenpflege- und Jugendhilfebereich zu stärken und die einzelnen Häuser zukunftsfähig aufzustellen. Die Mitarbeitenden an allen Standorten wurden bereits über die Pläne informiert. 

Fremd sind sich die vier Partner nicht. Sie arbeiten schon seit einigen Jahren bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung eng zusammen. So wurde zum Beispiel gemeinsam mit dem Canisius Campus in der Nähe des Dortmunder Hoeschparkes eine der landesweit größten Akademien für Pflegeberufe geschaffen. 

„Wir sind der Überzeugung, dass wir die medizinischen Herausforderungen der Zukunft gemeinsam besser bewältigen können und dass die Patienten in der Region durch den Zusammenschluss von einer noch besseren medizinischen Versorgung profitieren“, sagt Jürgen Beyer, Geschäftsführer Marienkrankenhaus Schwerte gem. GmbH, dass auch die Aufsichts- und Verwaltungsräte und Gesellschafter der geplanten, engeren Kooperation positiv gegenüber stehen würden.

Der Zusammenschluss von Krankenhäusern zu großen, schlagkräftigen Verbünden wird vom Gesetzgeber aktuell nachdrücklich gewünscht und gefördert. Mit dem Zusammenschluss würde ein nicht nur regional, sondern auch bundesweit bedeutsamer katholischer Verbund entstehen. Zehn Krankenhausstandorte (3.400 Betten), vier Altenheime (400 Plätze) und eine Jugendhilfeeinrichtung (175 Plätze) gehören dann unter einem Dach. In diesem Verbund würden rund 9.000 Mitarbeitende beschäftigt sein, die einen Jahresumsatz von über 800 Mio. Euro jährlich erwirtschaften.

PM: Marienkrankenhaus Schwerte

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