ISEK Westhofen: Ein neuer Anlauf im nächsten Jahr

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Die Unterführung in der Wasserstraße in Westhofen soll aufgewertet werden. Foto: Stadt Schwerte / Ingo Rous

Der Stadtteil Westhofen soll dynamisch und zukunftsorientiert entwickelt werden, seine Missstände in Chancen und seine Potenziale in Stärken umgewandelt werden. Deshalb wird die Stadt Schwerte das bereits entwickelte „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept“ (ISEK) 2021 neu an den Start bringen, nachdem das Land Nordrhein-Westfalen das Konzept in diesem Jahr nicht in sein Förderprogramm aufgenommen hat. Ein bisschen ISEK wird es in 2020 aber trotzdem schon geben.

So können drei Maßnahmen aus dem Haushalt der Stadt Schwerte finanziert werden. Das sind

  • die Aufwertung und Gestaltung der Unterführung an der Wasserstraße;
  • die Schaffung von Spielanlagen und Aufenthaltsmöglichkeiten am Neuen Hellweg;
  • die Schaffung eines öffentlichen Bolzplatzes an der Wasserstraße.

Andere bereits festgelegte Startermaßnahmen aus dem ISEK werden für 2021 beim Land neu angemeldet. Dazu gehören ein Fassaden- und Hofprogramm, eine städtebauliche Konzeptstudie Alter Markt und Reichshofstraße, ein Parkraumkonzept oder Verbesserungen an Gehwegen und Beleuchtung im öffentlichen Raum.

Über aktuelle Entwicklungen hatte Christian Vöcks die Politik jüngst im Ausschuss für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt informiert. „Es ist schade, dass das ISEK nicht für das Förderprogramm 2020 berücksichtigt worden ist“, sagt der Technische Dezernent der Stadt Schwerte. „Wir sind aber überzeugt von der Qualität des Konzeptes. Deshalb legen wir es für das kommende Jahr erneut vor“. Vorausgegangen waren zwei Stadtteilkonferenzen unter Beteiligung eines externen Planungsbüros. Unter großem Interesse der Bevölkerung wurden städtebauliche, funktionale oder sozialräumliche Defizite und Anpassungserfordernisse für Westhofen aufgezeigt und bearbeitet.

PM: Stadt Schwerte

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