Für den fairen Handel: Schwerte unterzeichnet Charta Faire Metropole Ruhr 2030 

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Gemeinsam für den fairen Handel: Sophie Tegeler, Tamara Kaschek (Faire Metropole), Dr. Gernot Folkers (Steuerungsgrup-pe Fairtrade-Town Schwerte), Bürgermeister Dimitrios Axourgos, Markus Heißler (Faire Metropole) und Jona Groth (Stadt Schwerte) (v.l.). Foto: Stadt Schwerte / Ingo Rous

Die Stadt Schwerte ist die sechste von insgesamt 53 Städten des Ruhrgebietes, die sich zu den UN-Nachhaltigkeitszielen bekennt. Bürgermeister Dimitrios Axourgos unterzeichnete am Mittwoch im Rathaus die Charta Faire Metropole Ruhr und folgte damit einer Entscheidung des Rates, der im Mai die Umsetzung der Charta beschlossen hatte.

Mit ihrem unermüdlichen Engagement und durch zahlreiche Aktionen und Aktivitäten rund um Themen des Fairen Handels treiben die Ehrenamtlichen der lokalen Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe den Fairtrade-Gedanken stetig weiter voran. Dimitrios Axourgos dankte in diesem Zusammenhang Dr. Gernot Folkers, der sich von Anfang an für die gute Sache einsetzt und Sprecher der Steuerungsgruppe ist. Zurück geht die Geschichte auf den Ayuda-Weltladen in der Haselackstraße, der ausschließlich fair gehandelte Produkte verkauft und mit dazu beiträgt, Fairtrade tiefer ins Bewusstsein der Schwerter*innen zu rücken.

Das geschieht auch in der Gesamtschule Gänsewinkel und im Ev. Kindergarten Schwerte-Ost; beide Einrichtungen sind Fairtrade-Schule bzw. Fairtrade-KiTa. „Wir bekennen uns jetzt zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinen Nationen, folgen den sieben Zielen der Charta und wollen durch bestimmte Maßnahmen wie den Kauf fairer Produkte oder gemeinsame Durchführung von Informationsveranstaltungen mit der Fairtrade-Steuerungsgruppe den fairen Handel stärken“, so der Bürgermeister. Schwerte ist seit 2014 eine Fairtrade-Stadt.

„Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bilden die Basis für das gemeinsame Handeln, für mehr Klimaschutz, für weniger Ausbeutung, für mehr Nachhaltigkeit“, so der Sprecher des Netzwerks Faire Metropole Ruhr, Markus Heißler. Das Netzwerk möchte menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Lieferkette von Produkten fördern und sich gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur stark machen. Ein solidarisches Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen sei die Basis eines friedlichen Zusammenlebens – lokal und global, so Heißler

PM: Stadt Schwerte

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