Fraktionsgemeinschaft FDP/WfS freut sich über Abschaffung der Vergnügungssteuer auf Tanzveranstaltungen

0
600
Andreas Czichowski & Phillip Köhler. Foto: Fraktionsgemeinschaft FDP/WfS im Rat der Stadt Schwerte

„Die Kopie ehrt den Meister“ heißt es im Volksmund und so war schon vor der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses die Freude groß darüber, dass nach dem Antrag der Fraktionsgemeinschaft FDP/WfS auch die SPD und die CDU auf die Idee kamen, die Vergnügungssteuer abschaffen zu wollen. Nach einer aufregenden Debatte und Sitzungsunterbre-chung im Ausschuss konnten sich auch die großen Fraktionen dem Kompromiss der Verwaltungs-vorlage anschließen: die Schwerter Tanzkultur wird entlastet und die Steuerlast auf Spielautomaten u.ä. verlagert.

„Wir freuen uns sehr über den Erfolg unserer Idee. Es ist nicht nur inhaltlich richtig, sondern setzt auch ein Zeichen, dass die Stadt Schwerte auch in finanziell schwierigen Zeiten in der Lage ist, ihre Einnahmequellen strategisch neu auszurichten. Wir wollen Veranstalter entlasten, damit unterhaltsame Abende in Schwerte zumindest nicht am Steuerbescheid scheitern.“, fasste Christoph

Ecker als sachkundiger Bürger der Fraktion seine Reaktion zusammen.

Leider stieß der zweite Antrag der Fraktionsgemeinschaft, in dem sie einmal mehr die Abschaffung der Hundesteuer forderte, auf Ablehnung der anderen Fraktionen. „Wir bleiben dabei: Die Hundesteuer ist unverhältnismäßig und die Begründung, dass man den Zahlungsausfall im Haushalt nicht abfangen kann, fadenscheinig. Hundehalterinnen und -halter in Schwerte sollten nicht als Lückenbüßer für die Haushaltsplanung gelten.“, zeigt sich der Fraktionsvorsitzende Phillip Köhler unzufrieden mit der fortbestehenden Mehrbelastung in diesem Bereich.

PM: Fraktionsgemeinschaft FDP/WfS

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein